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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

25.03.2017

Männer 1

„Letzte Ausfahrt Gräfelfing“

von Wilfried Gillmeister

Der erste Auswärtssieg in der Rückrunde muss her

Vaterstetten – Wird das „Abenteuer Landesliga“ für die Handballmänner des TSV Vaterstetten einjährig bleiben oder hat es noch eine Chance auf Verlängerung? Eine Frage, die öffentlich aus gutem Grund nur mit „ja“ beantwortet wird, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Doch für alle Beteiligten ist klar, dass am Samstag die „letzte Ausfahrt Gräfelfing“ erfolgreich genommen werden muss, soll die Aussicht auf Klassenerhalt noch weiter bestehen.

Der voraussichtlich rettende zehnte Platz ist zur Zeit vier Punkte entfernt. Denn es muss damit gerechnet werden, dass aufgrund des sog. „gleitenden Abstiegs“, dass gleich fünf von 14 Teams die Landesliga Süd in Richtung Bezirke verlassen werden.

So ist die Partie des TSV Vaterstetten bei der ebenfalls abstiegsgefährdeten HSG Würm-Mitte (Beginn: Samstag 19:30 Uhr, Gräfelfing, Adalbert-Stifter- Straße, Kurt-Huber-Gymnasium) für den Gast Pflicht, dem bisher einigen Auswärtssieg dieser Saison endlich einen zweiten hinzuzufügen. Unmöglich erscheint das nicht, haben die tapfer kämpfenden Schützlinge von Trainer Michael Jäger doch das Hinspiel mit 27:25 Toren gewonnen. Solche Wahrscheinlichkeitsrechnungen wurden - wohl auch aus Motivationsgründen - in dieser Saison schon öfter angestellt, was sich aber fatalerweise als Regeltrugschluss erwies.

Das krasse negative Torverhältnis der TSVV-Männer resultiert ausschließlich aus hohen Auswärtsniederlagen. Spielerisch immer wieder auf Augenhöhe fehlt in entscheidenden Momenten oft die Kaltschnäuzigkeit. Natürlich sind angesichts der länger andauernden Ausfälle  (Tobias Frey, Andreas Bedurke, Michael Nowara in der Hinrunde und Roman Recknagel, Simon Taenzler, Tim Hoffmann in der Rückrunde)  Erklärungen zur Hand. Jäger wird auch nicht müde, die jungen Kräfte für ihr tolles Engagement zu loben. Aber „ein paar Spiele in Bestbesetzung hätten uns schon gut getan“. So haben die letzten beiden verhinderbaren, schmerzlichen Heimspielniederlagen tief ins Mark getroffen.

Da ist moralische Aufbauarbeit und auch Anfeuerung von der Tribüne vor den letzten sechs Spielen vonnöten. Da das zeitlich unmittelbar davor angesetzte Spiel der TSVV-Damen in Neuaubing ausfällt, kann nun die komplette Fan-Gemeinde die Vaterstettener Männermannschaft unterstützen.

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur