01.10.2026
Die Rückkehr in die Bezirksoberliga war für die Vaterstettener Handballer eine schmerzhafte. Das junge Aufsteigerteam ums Trainergespann Steffen Pilopp und Niklas Stumpf unterlag einem der Meisterfavoriten, der SG Süd/ Blumenau, mit 23:29 (12:18) Toren.
Ein 2:6-Fehlstart (9.) und ein zwischenzeitlicher Acht-Tore-Rückstand (9:17/26.) waren für die Gastgeber letztlich nicht mehraufzuholen. Stumpf sah die schlechte Chancenverwertung als entscheidend an. In beiden Hälften landeten 14 Versuche nicht im SG-Netz, das zudem vom Ex-Vaterstettener Michael Bähr exzellent „bewacht“ wurde. „Er hat es uns sehr schwer gemacht“, so der TSVV-Coach. 28 eigene Fehlwürfe würden jedoch bedeuten, „dass wir übers ganze Spiel keine Wurfquote von 50 Prozent hatten. So gewinnst du kein Spiel.“
In der Anfangsphase leistete man sich zudem ein paar technische Patzer und bekam in der Deckung keinen Zugriff auf die Blumenauer Distanzschützen. Immerhin gelangen dafür im Angriff etliche Tore aus Eins-gegen-eins-Situationen. Nach Seitenwechsel stellten die Liganeulinge von einer 6:0 auf eine 3:2:1-Abwehr um. „Das hat sehr gut funktioniert“ lobte Trainer Stumpf den Kampfgeist. „Wir sind dann zweimal auf drei Tore herangekommen (19:22/39. ; 23:26/52.) und haben uns auch mit einfachen Steals in der Abwehr belohnt.
Aber auch hier haben wir es dann leider nicht geschafft, das Momentum mitzunehmen.“ Vaterstetten verpasste die Belohnung und unterlag 23:29. Dennoch war Stumpf stolz: „Mit der Stimmung und dem Willen, den wir in Hälfte zwei gezeigt haben, brauchen wir uns vor keinem zu verstecken.“ Auch nicht vorm nächsten Gegner, dem Oberliga-Absteiger TSV Sauerlach (Sonntag,18Uhr, auswärts). „Kopf hoch und weiter“, so der Coach.
Artikel: Ebersberger Zeitung/Münchner Merkur vom 29.09.2026 - Olaf Heid
Bild: Ebersberger Zeitung/Münchner Merkur vom 29.09.2026 - Riedel