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Teamsport vom Allerfeinsten

15.10.2026

Männer 1

Vaterstettens BOL-Männer verlieren mehr als ein Spiel

von Johanna Stumpf

Heimniederlage der M1

„Das war leider ein ziemlich gebrauchter Tag von uns. “Niklas Stumpf, Trainer der Vaterstettener Bezirksoberliga-Handballer, war geknickt. Zum einen wegen der knappen 23:25 (11:11)-Niederlage gegen den SV München-Laim, zum anderen aber wegen der beiden Langzeitausfälle ,die das Aufsteigerteam  zu beklagen hatte.

Stumpf war entwaffnend ehrlich. Die Niederlage sei ihm „fast schon egal“, gestand er. Denn die schweren Verletzungen von Raphael Edelmann (Verdacht auf Kreuzbandriss) und Felix Dullinger (Meniskus) seien „viel schlimmer als die verlorenen zwei Punkte, denn die können wir uns schließlich wiederholen.“ Dabei hatten die Gastgeber in der Halle des Humboldt-Gymnasiums dank einer 6:0-Deckung und eines überragenden Torwarts Thomas Degmeyr richtig gut begonnen, als sie einen 3:6-Rückstand (10.) wettmachten.

Nach dem 6:6 (16.) blieb BOL-Rückkehrer TSVV „Die Abwehr hat sich im Vergleich zum ersten Saisonspiel stark verbessert“, lobte Stumpf, der zusammen mit Steffen Pilopp die junge Truppe trainiert. „Leider haben wir uns vorn nicht belohnt. Wir hatten wieder über das ganze Spiel 15 technische Fehler und 15 Fehlwürfe–und genau das ist gerade unser größtes Problem“, erläuterte TSVV-Coach Stumpf. Mit einer offensiveren 3:2:1 Deckung begann man die zweite Hälfte, aber nur kurz: „Diese Variante hat leider gar nicht funktioniert. “In der Phase kassierten Vaterstettens Männer schnell drei Gegentore (11:14). „Das konnten wir dann auch nicht mehr aufholen“, schilderte Stumpf.

Zweimal kam man noch bis auf einen Treffer heran, ab dem 15:16 setzte sich Laim bis auf fünf Tore (17:22/49.) ab. „Aber die Jungs haben wahnsinnig gekämpft, die Stimmung war richtig gut“, betonte der TSVV Trainer. Nur der Ausgleich wollte trotz aller Chancen nicht mehr fallen. Nachdem 23:24 Anschlusstreffer durch Daniel Edelmann liefen die restlichen 22 Sekunden zu schnell herunter. Laim hielt den Ball gekonnt und traf mit der Sirene noch zum Endstand.

Artikel: Ebersberger Zeitung/Münchner Merkur vom 14.10.2026 - Olaf Heid