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Vom Team des Monats zum Herbstmeister?

Nach dem neunten Spieltag

15.11.2006 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 1163612894 Vier Treffer, vier mal abgewehrt: so ausgeglichen wie das Duell zwischen Steffi Blechinger (TSVV) und Ines Flesch (ESVR) war auch das Spiel, nur nicht das Ergebnis (Foto: jwg)
Das Team mit der zweiten Luft – Über alle bisherigen Spiele gerechnet steigert sich der TSV Vaterstetten mit zunehmender Spieldauer. Die positive Tordifferenz von aktuell 44 Treffern (bestes Resultat aller Teams) zeigt ein deutliches Gewicht zur zweiten Spielhälfte. Ecks Damen drehen dann richtig auf. 91:55 Tore nach dem Seitenwechsel machen dies deutlich im Vergleich zu 77:69 Treffer vor dem Pausenpfiff. Auch bei der ersten 20:22-Niederlage in Regensburg das gleiche Bild zweier Halbzeiten im Spiegel des Vergleichs(10:14, 10:8), als die Gastgeber den Vorsprung knapp retteten.
Thumb 1163612825 Wo ist Nena? Sie erfreut sich besonderer 'Aufmerksamkeit' durch Monika (10), Ulli (5) und Marketa (22). Vom Ball ist Nena bereits 'entlastet' worden. (Foto: jwg)
Kurios – SV DJK Rimpar ist das einzige Team, das bisher auswärts besser punktet als in eigener Halle. Über Aufgabe des Heimspielrechts denkt man dort aber wohl deshalb nicht nach. Alle Heimspiele gewonnen hat man bisher in Regensburg, Vaterstetten, Weidhausen und Dachau.
Team des Monats – Der neue Tabellenführer ESV Regensburg schwimmt auf einer Welle sportlicher Glückseligkeit. Seit der Auftaktniederlage in Weidhausen folgten sieben meist klare Spielgewinne über die Konkurrenz. ESV-Trainerin Judith Pimpl hat ihr Team auf Erfolgskurs gebracht. Der Wiederaufstieg in die Regionalliga Süd als Saisonziel hat realistische Züge bekommen.
Herbstmeister? – Gegenwärtig entwickelt sich ein Zweikampf zwischen Regensburg und Vaterstetten. Wirksam und aus eigener Kraft eingreifen können aber noch Winkelhaid und Dachau. Bergtheim gab sich daheim gegen Aufsteiger Unterhaching eine Blöße und scheint aus dem Rennen. Erholt hat sich Weidhausen und liegt in Lauerstellung.Zwei Temperamente, eine Person – Nicht wieder zu erkennen ist ESV-Trainerin Judith Pimpl, wenn sie vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselt. Als aktive Spielerin der zweiten Mannschaft befand sie sich unmittelbar vor dem Bayernligaschlager mit Vaterstetten am Rande einer Spielsperre. Auf der Bank der ersten Mannschaft führte sie cool die Fäden ihrer Mannschaft.
Endlos traurig – Der Mantel des Schweigens hätte Schwabmünchens Trainer Ingo Mayer gerne über die Leistung seiner Schwabmünchener Damen gedeckt. Die halbe Kraft der angeschlagenen Andrea Hildbrand und Sybille Jendrzej reichte nicht, um nach 19:30-Debakel gegen Bayreuth bereits die siebente Niederlage im achten Spiel zu kassieren. Der vorletzte Tabellenplatz entwickelt sich vorläufig zur Bank.
Was macht Steffi Ahr? – Vaterstettens ehemalige Frohnatur am Kreis hat sich nach erfolgreichem Abschluß des Studiums der Kommunikationswissenschaften aus beruflichen Gründen im Sommer dem Süd-Regionalligisten TV Holzheim angeschlossen. In allen neun Spielen in der Gruppe West wurde sie eingesetzt und hat dabei zehn Tore erzielt. Kommentar von Eck: "Für uns hätte sie mehr getroffen."