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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

23.07.2007

Männer 1

Es gibt noch viel zu tun

von Wilfried Gillmeister

Saisonvorbereitung

Vaterstetten – Für Trainer Michael Jäger und seine Handballmänner vom TSV Vaterstetten ist die Vorbereitung auf die Mitte September beginnende Saison bereits im vollen Gang. Bekanntermaßen ist bei aller Ausdauer-, Kraft- und Koordinationsarbeit das Spiel immer noch der aufschlussreichste Gradmesser für den aktuellen Leistungsstand.

Hier hat Michael Jäger keine Angst vor „großen Tieren“ und sich mit seinen Aufsteigern in die Bezirksoberliga für Härtetests auch an höherklassige Mannschaften herangewagt. Am vergangenen Wochenende war eine Mannschaft auf Augenhöhe zu Gast. Aus dem Spielbezirk Altbayern kam Bezirksoberliga-Absteiger SG Moosburg zum Test nach Vaterstetten.

Dabei gab es ein Wiedersehen mit Trainer Siegfried Nefzger, mit dem die TSVV-Männer vor über sechs Jahren den Aufstieg in die Landesliga feiern konnten. Nach dem Austausch von Freundlichkeiten legten zwei junge Mannschaften los.
Gegen die gut gestaffelt Gästeabwehr hatte es auch Roman Recknagel schwer, Lücken zu reißen. Mit drei Feldtoren und vier Strafwürfen hatte er noch den höchsten Trefferanteil. (Foto: jwg)
Die Gäste aus Moosburg führten nach Toren im Verlauf des Spieles für ca. sieben Minuten. Den Rest des Spieles hatten Jägers Mannen die tonangebenden Spielanteile. Moosburg ging schnell mit 3:0 Toren in Führung. Angetrieben von Fabian Hartmann gelang die schnelle Aufholjagd und baldige Führung. Doch in der Phase des ergebnismäßigen Vorteils wurde erkennbar, dass auf Vaterstettener Seite die spielerische Disziplin dem Experimentellen untergeordnet war. Ansonsten hätte die wiederholte deutliche TSVV-Führung zumindest gehalten werden können. Jäger ärgerte sich allerdings am meisten über Mängel der persönlichen Disziplin. „Meine Männer müssen im Kopf schneller vermeintliche Fehlentscheidungen der Spielleitung wegstecken, sonst werden sie überrannt, wenn es darauf ankommt.“ Moosburgs junges Team deckte mit schnellen Stoßangriffen aus der Tiefe des Rückraums Abwehrschwächen auf. Im Tor wirkte Christian Ams in der Vorbereitung schon etwas weiter als Martin Rüben. Rückkehrer „Rudi“ Roland Braun deutete an, dass er als „Überlebender“ des ehemaligen Topteams eine Verstärkung und vor allem ein beruhigender Pol sein wird.

Leider war der kürzere Teil der siebenminütigen Moosburger Führung der entscheidende. Kurz vor dem Ende waren Moosburger Tempogegenstöße ausschlaggebend für die knappe 24:25(13:10)-Niederlage der Vaterstettener Männer. „Das Ergebnis im Grunde unwichtig, aber es gibt noch viel zu tun“, meinte Michael Jäger nach dem Spiel. „Die einen zeigen Frühform, andere brauchen länger.“ Noch hat er Zeit. Erst in sieben Wochen beginnt der Ernst der Saison. Dann kommt Mitaufsteiger ESV München zum ersten Punktspiel nach Vaterstetten.