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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

21.10.2007

Geschwächter TSV Vaterstetten wurde zum Schluß demontiert

von Wilfried Gillmeister

Zweite Heimniederlage in Folge

Vaterstetten - Maßlos traurig und enttäuscht schlichen die Handballdamen nach der besonders in der Höhe überraschenden 24:30 (13:14)-Heimniederlage gegen HSV Bergtheim nach dem Schlusspfiff vom Spielfeld.

Mit dem Ausgang hatte eigentlich so niemand gerechnet, schließlich hatten die Gastgeberinnen nach 43 Minuten noch eine 22:19-Führung herausgespielt. Was eigentlich eine Vaterstettener Stärke ist, wurde dann von den Franken in der Schlussphase demonstriert. Die Gäste hatten trotz der relativ langen Reise konditionelle Vorteile und waren in der letzten Viertelstunde cleverer im Ausnutzen der Chancen.
Viel zu selten gelang es Monika Steininger, sich gegen ihre ehemaligen Vereinskolleginnen durchzusetzen. (Foto: jwg)
Das deutete sich allerdings bereits in der ersten Spielhälfte an. Vaterstetten hatte wohl ein halbes Dutzend bester Torchancen ausgelassen. Über die gesamte Spielzeit summierte sich das in 40 Angriffsfehlern. Nun hatten die Gäste in Johanna Schestak auch eine Torfrau mit excellentem Stellungsspiel und guten Reflexen zwischen den Torpfosten. Würde in Vaterstetten so etwas wie ''best player of the match'' gekürt, wäre Bergtheims Torfrau in der engeren Auswahl. Zwölf vergebene Würfe vor der Pause sind allerdings zu viel. „Mit so einer Ausbeute können wir gegen Bergtheim nicht bestehen,“ sah Eck auch in dieser Partie das Hauptübel seiner Mannschaft.

Ein besonderes Handicap war der gesundheitliche Ausfall aller Nachwuchskräfte, die zwar eingesetzt wurden, doch mangels Training nicht auf der Höhe sein konnten. Antje Nessler, die in der zweiten Halbzeit im Tor aushalf, merkte man die fehlende Spielpraxis an. Sie steigerte dann sich mit jeder Abwehraktion. „Da sind keine Entschuldigungen, sondern nur Erklärungen,“ fügte sich Eck in das Schicksal der zweiten Heimniederlage in Folge.
Die misslichen äußeren Umstände kommen zum Unzeitpunkt. Zugegeben, die zwei Niederlagen wurden gegen Gegner eingefangen, die klar zur besseren Hälfte der Liga gehören. Unbezwingbar waren sie nicht. Deshalb kann man den TSVV-Damen nur wünschen, dass sich der Kader bald wieder stabilisiert. Die beiden Heimspielschlappen müssen so schnell wie möglich aus den Köpfen.
Großartig in Abwehr und Spielaufbau, bei eigenen Aktionen konnte Stephi Hoepner meist nur regelwidrig gebremst werden. (Foto: jwg)