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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

21.10.2007

Männer 1

Gegen Ismaning nur moralischer Sieger

von Wilfried Gillmeister

Erste Heimniederlage der Vaterstettener Herren

Vaterstetten – Im sportlichen Wettstreit gibt es Regeln, die dafür sorgen, dass es nur einen Sieger gibt. Und so entführte der TSV Ismaning nach der 31:32 (14:16)-Heimniederlage beide Punkte aus der Halle des TSV Vaterstetten.

„Es müsste noch einen moralischen Sieger geben können“, meinte der Vaterstettener Trainer Michel Jäger nach dem Spiel. In einem Spiel auf Augenhöhe verloren die TSVV-Männer, weil es ihnen noch ein wenig an taktischer Disziplin wie auch Cleverness fehlte. Doch hatte Jäger keine Kritik an seiner Mannschaft, selbst wenn er die Ursachen der Niederlage im Wesentlichen der Abwehr zuschreibt. „Die Jungs haben großartig gekämpft und sich nach Rückständen immer wieder ins Spiel gebracht“, hatte er weitgehend Positives in diesem Spiel gesehen: „nur das Ergebnis wird dem Spiel nicht gerecht.“

Stellvertretend für die insgesamt wieder ausgezeichnte Torhüterleistung ist hier Christian Ams mit der erfolgreichen Abwehr eines freien Werfers bechäftigt. (Foto: jwg)
In der Tat boten die Vaterstettener Herren in einem auf beiden Seiten technisch anspruchsvollen und schnellen Spiel mitreißenden Sport. Einziges Manko: der Spaß am schnellen Spiel hatte fließende Grenzen zum überhasteten und zu schnell abgeschlossenen Angriff. Da hatte Timo Göbler den Anschlusstreffer zum 23:24 erzielt, doch war es nicht möglich, ein überlegtes Überzahlspiel aufzuziehen und den Gästen ermöglicht, trotz deren Unterzahl drei Treffer in Folge zu werfen.

„So etwas darf nicht mehr passieren,“ wird Jäger hinter verschlossenen Türen die richtigen Worte für die Betroffenen finden. Welch starkes Potenzial in der Mannschaft steckt, bewiesen die Vaterstettener Herren in den letzten vier Minuten. Jäger hatte angesichts eines aussichtslos erscheinenden 26:31-Rückstands noch eine Auszeit genommen. Der nicht nur körperlich überragende Roman Recknagel traf nach bereits zehn Toren noch vier Mal ins Netz und Fabian Hartmann begeisterte die Tribüne mit einem „Kunstwurf“. Doch auch mit total offener Deckung gelang nicht mehr als ein Anschlusstreffer.

Nach sechs Spieltagen ist Jägers Mannschaft mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld (7.) angekommen. Für einen Aufsteiger keine schlechte Startbilanz. Wenn die Mannschaft nach 26 Spielen auch dort stünde, könnten sich wohl alle höchst zufrieden auf die Schulter klopfen.

Mit der ''geballten'' Energie, die Roman Recknagel aus seinem 1,94m langen Körper herausholen kann, wirft er eines seiner insgesamt 14 Tore. Mit seiner Ausbeute war er vorbildlich. (Foto:jwg)