22.01.2006
Vaterstetten verliert gegen Waiblingen im "Drei-Phasen-Spiel"
Sieben Spiele ohne Sieg
Trainer Thomas Eck konnte nur eine Torfrau mitnehmen, aber auf sie war Verlaß: Janet Pritzel war konditionell auf der Höhe, hielt das ganze Spiel über ausgezeichnet und wehrte viele klare Chancen ab. Die Beständigkeit hätte sich Vaterstettens Coach gerne von der ganzen Mannschaft gewünscht. In den ersten zwanzig Minuten des Spiels erfüllten seine Damen ihm auch noch diesen Wusch halbwegs. Da hielt Vaterstetten das Spiel bis zum 10:10 offen. Eine Führung war sogar drin, doch wurden gleich in der Anfangsphase drei Strafwürfe nicht genutzt und auch mehrfaches Überzahlspiel schlug sich zahlenmäßig nicht in der Wertung nieder. Es kam so, wie bereits schön öfter in dieser Saison beobachtet: Mit Konzentrationsmängeln brachte sich die Mannschaft um den Lohn aller Anstrengungen. Das TSVV-Team wurde mit Mittelabschnitt nach unzähligen Fehlpässen sowie nicht genutzten klaren Chancen gnadenlos ausgekontert und geriet hoffnungslos in Rückstand. In dieser Phase lautete die Ausbeute für die Gastgeber 15:2. Leider war dann schon alles gelaufen, als sich TSV Vaterstetten wieder auf Tugenden wie Kämpfen und Tempospiel besann.
Vaterstetten: Janet Pritzel, Tina Augenthaler (2), Corina Cupcea (3), Evi Hoffmann (1), Stefka Ahr (2), Nadia Teufel (4/2), Julia Bistrick (3/1), Stephie Hoepner (2), Kirsten Richter (2/1), Kristin Bellmann (3), Steffi Blechinger