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Teamsport vom Allerfeinsten

11.02.2026

Männer 1

Derby-Dämpfer für die Aufstiegshoffnung

von Johanna Gernsbeck

TSV Vaterstetten unterliegt „cleveren“ Anzingern 25:27

Vaterstetten–Die dritte Garnitur der Anzinger Handballer bleibt schärfster Verfolger von Bezirksliga-Tabellenführer SBC Traunstein. Nach Minuspunkten ist das Team von Coach Dominik Langer sogar Spitzenreiter. Denn im Derby beim TSV Vaterstetten waren es die „Löwen“, die mit 27:25 (10:12) punkteten und dem TSVV einen Dämpfer in Sachen Aufstiegshoffnung versetzten.

TSV-Coach Niklas Stumpf sieht aber noch Chancen: „Unsere Aussichten und Ambitionen haben sich dadurch nicht verändert. Wichtig wird das Spiel in zwei Wochen in Traunreut. Und dann haben wir noch Heimduelle gegen direkte Konkurrenten (TuS Prien, SBC Traunstein, Forst United II - d. Red.).“ Stumpf fühlt sich vom Auftritt im Derby bestätigt. „Es war ein richtig gutes Spiel. Verloren haben wir, weil wir nervös waren, jung und unerfahren sind“. Dagegen verfüge Anzing über viele Spieler mit Regionalliga-Erfahrung: „Die spielen es einfach clever.“ Und schafften es so, einen Pausenrückstand (12:10) zu egalisieren.

Nicht zuletzt dank eines „sehr guten Anzinger Torwarts“ (Fabian Fiedler – d. Red.). Den Start in die zweite Halbzeit habe man „ein bisschen verschlafen“, so Stumpf. Während sein TSVV „nicht mutig genug im Angriff“ gewesen und „nicht mehr konsequent in die Lücken gegangen“ sei, hätten die Gäste ihre Erfahrung ausgespielt. „Anzing ist einfach abgezockt und hat dann auch zu Recht gewonnen“, bekannte der Vaterstettener Trainer.

Während die Gastgeber zwei verlorenen Punkten nachtrauerten, feierten die Anzinger einen „tollen Sieg aus einer geschlossenen Leistung heraus“, wie SVA-Reservecoach Christoph Mayer sagte. Was die Vaterstettener fastmehr schmerzte als das verlorene Derby, war die Verletzung von Torwart Jonas Knott, der zwei Bälle ins Gesicht bekommen hatte. „Für den zweiten kann der Schütze aber gar nichts“, nahm Niklas Stumpf SVA-Angreifer Sebastian Dengler in Schutz: „Das passiert beim Handball leider. “Allerdings zeigte der unabsichtliche Treffer heftige Wirkung: „Der hat ihn ziemlich ausgenockt“, erklärte der TSVV-Trainer: „Knott wird uns zwei, drei Wochen ausfallen.“ Zumindest fürs Spiel in Traunreut wird der TSVV-Schlussmann wohl passen müssen.

Artikel: Ebersberger Zeitung/Münchner Merkur vom 10.02.2026 - Wolfgang Herfort

Bild: Ebersberger Zeitung/Münchner Merkur vom 10.02.2026 - Christian Riedel