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Damen 1

Gelungener Start in die „Corona-Saison“

Damen drehen erst nach dem Seitenwechsel auf

13.10.2020 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 2020928 01 tsvv d1 kader vor saison beginn jwg Markenzeichen „V“ „Handball – made in Vaterstetten“: (vlnr: Thessa, Lisa , Jasmin, Kirsten, Anne-Lena, Johanna G., Verena, Christina, Johanna B., Julia , Lisa-Maria, Nicola, Paulina, Selina, Sara, Lilian, Valerie, Sofia V., Sophia H.

Vaterstetten – „Buff“, man hat den Stein fallen hören können, der dem Vaterstettener Landesliga-Trainer Tobias Graf vom Herzen gefallen ist. Zumal die letzten Vorbereitungsspiele noch von internen Abstimmungsproblemen begleitet waren. Insofern war Graf gut beraten, nahezu die ganze Mannschaft antreten zu lassen, mit der vor einem halben Jahr, nach dem Corona-Shutdown, die alte Saison abgebrochen werden musste. Das hieß: quasi ohne die neuen Spielerinnen Lisa Feldner und Kristin Wimmer und auch ohne Anna-Lena Vogel, Julia Degmeyr und Jelena Hugo, die die komplette Vorsaison pausiert haben.

So gesehen sah es zum Saisonauftakt in eigener Halle vor leeren Zuschauerrängen noch eher nach „Wie war es noch vor sechs Monaten?“ aus, als das Team mit einem hoffnungsvollen Endspurt abrupt ausgebremst wurde.

Es mutete in der ersten Spielhälfte angesichts von 13 „Fahrkarten“ und 8 Fehlpässen eher nach einem „Wurf- und Fehlwurf-Festival“ aus. Nach einer vermeintlich sicheren 13:9-Führung wackelte die Abwehr und bei Torfrau Sophia Hoffmann lösten sich geniale Reflexe (Strafwürfe) mit Stellungsfehlern ab. Erst Sara Broß (Rückraum), Sophia Vogt (Linksaußen) und Lilian Müller (Kreis) beendeten die schwäbische Aufholjagd, die kurz vor dem Pausenpfiff von Chrissi Hoffmann im Tempogegenstoß und einem raffinierten Heber 16:16-Pausenstand quasi beendet war.

Graf musste umstellen. Nicht nur der übliche Torhüterwechsel auf Theresa Schwarz (sie konnte den Schwaben die Wurfvarianten abschauen) war erwartet worden. Ein Segen war auch die Rochade von Nicola Mayerhofer und Sara Bross. Zusätzliche Angriffsordnung lieferte Johanna Gernsbeck als Achsenspielerin.

Die letzten 20 Minuten gehörten den Gastgeberinnen. Und das nicht nur wegen der zwei Minutenstrafen der Schwaben, Sara Broß, Sophia Vogt & Co, glänzten mit verbesserte Chancenauswertung, wie auch die Abwehr der Torfrau das „Leben im Kasten“ leichter machte.

„Das war ein wichtiger Sieg“, stimmte auch Co-Trainerin Melanie Gernsbeck in die Lobeshymnen über die Steigerung der Mannschaft ein. Schließlich muss gegebenfalls mit einem abrupten Abbruch der Saison wegen der Pandemie gerechnet werden. Und da zählen nur die zuvor erreichten Punkte.

Vaterstetten:  Theresa Schwarz (beide Tor), Christina Hoffmann (2), Lisa-Maria Becker (2), Nicola Mayerhofer (3/1), Sara Broß (5), Johanna Gernsbeck (5/3), Valerie Graf (4), Sofia Vogt (6), Paulina Junghan (1), Kristin Wimmer, Johanna Bayerlein, Lisa Felsner

Verwarnungen: TSVV 3,TSVS 2
Zeitstrafen: TSVV 3, TSVS 3
7Meter: TSVV 4/davon 4 verwandelt, TSVS 4/3
Rote Karte: TSVS 1 (3x3 Zeitstrafen)
Schiedsrichter: Christian Berger / Stefan Berg (beide TSV Allach 09)

Wilfried Gillmeister (jwg)

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung /Münchener Merkur