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Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

TSVV-Vögel beim Favoritenschreck im Allgäu

Gegner Biessenhofen / Marktoberdorf braucht noch Punkte

16.03.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190310 pfaffenhofen pauli junghan 5 jwg Wenn Pauli Maß nimmt, dann rappelts im Karton. Auch im Allgäu ist Pauli dabei. Sie ist eine von 5 Spielerinnen, die in dieser Saison immer dabei war. (Foto:jwg)

Vaterstetten – Noch sieben Spiele mit sieben attraktiven Gegnerinnen warten in der Landesliga Süd auf die Handballdamen des TSV Vaterstetten. Mit dem bisherigen Abschneiden sind die Mannschaftsverantwortlichen Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr nicht unzufrieden. „Zum Saisonstart hatten wir drei vordere Kreuzbandrisse zu beklagen“, fasst Graf zusammen, dass eine Wiederholung – geschweige Verbesserung des Vorjahresergebnisses (Vizemeisterschaft) – ins Reich der Illusionen entschwunden war. So gesehen ist der gegenwärtige dritte Tabellenplatz hinter den enteilten zwei führenden Teams TSV EBE Forst United und SV München Laim eine großartige Bilanz vor dem Saisonendspurt.

„Das sind aber keine Lorbeeren, auf denen man ausruhen kann,“ dämpft Melanie Gernsbeck jede Euphorie. Selbst wenn das Restprogramm die Perspektive eines dritten Platzes zulässt, dürfte das kein Selbstläufer werden. Schon das nächste Spiel bei der SG Biessenhofen/Marktoberdorf (Samstag 16:30 Uhr, Sporthalle Jahnstrasse 2a in 87640 Biessenhofen) verspricht wieder eine ganz harte Nummer zu werden. Die Allgäuer Spielgemeinschaft hat im Vaterstettener Hinspiel 60 Minuten Widerstand geleistet und sich nur knapp (33:31) geschlagen gegeben. Die Gastgeberinnen sind sehr heimstark und haben in eigener Halle selbst den „Forsties“ aus Ebersberg die bisher einzige Saisonniederlage zugefügt. Noch in guter Erinnerung ist den TSVV-Damen das letzte Spiel im Allgäu, als sie scheinbar sicher mit 24:17 Toren führten, innerhalb von fünf Minuten alptraumartig sieben Tore in Folge kassierten und sich am Ende mit einem Remis zufriedengeben mussten.

„Schlechte Spiele haben die Eigenschaft, dass man daraus lernen kann“, geht Graf dieses Auswärtsspiel sehr konzentriert, aber auch mit Selbstvertrauen an. „Unsere Rückrunde zeigt uns mit positivem Punktekonto gestärkt in der Verfolgerrolle“, verweist er auf die Ergebnisse der letzten sieben Spiele mit 12:2 Punkten und „wir werden mit unserer besten Mannschaft ins Allgäu fahren.“ Die zuletzt fehlenden Julia Degmeyr und Johanna Gernsbeck sind wieder mit von der Partie. Und noch einmal Graf warnend: „Wir sollten uns nicht davon einlullen lassen, dass die SG zuletzt mit einer 16:26-Packung aus Herrsching nach Hause geschickt wurde“. Schließlich wollen die Gastgeberinnen nach 4:8 Punkten in der Rückrunde daheim den Sicherheitsabstand zu den Abstiegsplätzen erhöhen.  

Die unterschiedlichen Bedingungen in vielen Hallen (Haftmittelverbot/-erlaubnis) sprechen für optimale gleiche Voraussetzungen und nicht gegen Vaterstetten. In Biessenhofen ist -wie auch in Vaterstetten - die Verwendung von Haftmittel nicht erlaubt.

jwg