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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

22.09.2026

Damen 1

Vaterstettens schwungvoller Start

von Johanna Stumpf

TSVV gewinnt 39:28 bei Aufsteiger Haunstetten II

Über einen gelungenen Auftakt in die nun vierte Regionalliga-Saison können sich die Handballfrauen des TSV Vaterstetten freuen. Bei Neuling TSV Haunstetten II setzte sich die Mannschaft um Cheftrainer Tobias Graf deutlich mit 39:28 (20:16) durch.

„Das war ein Pflichtsieg gegen einen hochmotivierten Aufsteiger, der mit viel Euphorie aufs Feld geht. Auswärts am ersten Spieltag ist das nicht immer ganz leicht“, lobte Graf die Leistung seiner Truppe, die die eigenen, anfänglichen Unsicherheiten schnell abgelegt und gut gespielt habe. Überragende Torschützin war dabei Nicola Mayerhofer, die alleine 15 Mal den Ball im Netz der Drittliga-Reserve unterbrachte. Zusammen mit der ebenfalls stark auftrumpfenden Julia Degmeyr (neun Tore) bildete sie ein Angriffsduo, das eine „große Show“ ablieferte, wie Graf lachend meinte. „Sie hatten einen guten Tag und viel Spaß im Spiel. Das Ganze gipfelte am Schluss noch in einem Kempa-Tor.“

Aber auch die TSVV-Neuzugänge brachten sich bereits bestens ein. Ines Simon überzeugte am Kreis nicht nur durch ihre sechs Tore, sondern auch durch ihre Routine. Und Jana Castan fiel ebenso mit gefährlichen Aktionen (drei Tore) auf.

" Für das erste Spiel war das von beiden schon ein sehr, sehr guter Einstand. Sie haben dazu Siebenmeter herausgeholt und hinten gut verteidigt“, zollte Graf Anerkennung. Der TSVV schafften nach ausgeglichener Startphase (8:8/12.) den ersten Zwischenspurt (12:8/ 15.), verpasste es aber in der Folgezeit, sich nach dem 17:11 (24.) weiter abzusetzen.

Haunstettens Drittliga-Reserve kam dank schlechter Vaterstettener Trefferquote bis auf 20:22 (35.) heran. Torhüterin Klara Benz verhinderte in dieser Phase mit ihren Paraden jedoch Schlimmeres. Doch dann agierten die Gäste stabiler und schneller–und schafften dadurch bald die Entscheidung (27:20/40.).

„Am Ende war dann das Ergebnis sehr hoch“, gestand Graf, denn der Aufsteiger sei regelrecht „zerbröselt“, das 39:28 aber ein klasse Auftakt. „Es ist immer gut, wenn man nicht gleich in eine Katastrophe schlittert“, so der Coach lachend. Seinem Team steht nun ein spielfreies Wiesnwochenende bevor, ehe am 3. Oktober bereits das Derby in Ebersbergwartet.

Ebersberger Zeitung/Münchner Merkur vom 21.09.2026 - Olaf Heid