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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

23.03.2014

Männer 2

Internationales Topteam sucht wieder Talente

von Carola Neckar

M2 und der Umbau

„Aus der Not geboren ist stark übertrieben“, so sagt M2-Denkmal und Manager Denker. Gar von „medialer Panikmache“ spricht Trainer Berger. Angesprochen auf die Aufstellung vom letzten Spiel reagiert man ungewohnt dünnhäutig auf Nachfragen.
Fakt ist, von den 7 Spielern der Startformation des letzten Spieles gegen den FC Bayern München waren 7 aus der eigenen Jugend. Es überwiegt der Stolz auf die Truppe, die trotz der zahlreichen, z.T. auch langfristigen Ausfällen denkbar knapp verlor. Denker, Diebel, Strack, HaPID, Matzner, Beyer, Strack, Römer, Marc V., Hans D., Lucas B., Baum (sowohl der kleine als auch der große Baum waren verhindert). Und schon gingen dem Cheforganisator auf Seiten der M2 die Finger aus um fertig aufzuzählen. Mit dem meterhohen Schuldenberg habe der Drang nach eigenen Spielern nichts zu tun (Anmerkung der Redaktion: Überhöhte Spielerrenten sprengen, laut Insiderinformationen, derzeit das Budget mehr als nur knapp.) Dass der Trubel um den Verein Auswirkungen auch auf die Spieler hat befürchteten nicht nur die Fans. Und so kam es dann auch. Der Rhythmus wurde anfangs nicht gefunden und man verlor den Anschluss, erst als der promovierte Physiker Edelmann auf der Mitte mit seiner Routine für Ordnung sorgte gelang Tor um Tor und so führte man zur Halbzeit gegen die favorisierten, weil zahlenmäßig deutlich überlegenen, Münchner. Nach der Pause legten die Bayern einen Zahn zu und stellten die Deckung um. Die leichten Tore aus dem Gegenstoß blieben aus und so kam die M2 ins Hintertreffen und konnte dies, nach 2 Unglücklichen Verletzungen auch nicht mehr ausgleichen.
Hier hätte eine größere Personaldecke den Unterschied auffangen können. Doch das Geld ist knapp, und neue Spieler teuer. Nach den Fehltransfers der letzten Zeit wird dem Verein nichts anderes übrig bleiben als auf den eigenen Unterbau zu setzten. Oder an die Börse zu gehen und auf den Glamour vergangener Tage zu hoffen. Ein Mäzen wie er Mitte der 2000er Jahre den Verein stützte ist derzeit nicht in Aussicht. Falls doch, erfahren sie es natürlich zuerst unter www.presskasten.de.

An diesem Wochenende kommt der Tabellen- und Ortsnachbar aus Anzing/Kirchheim. Im Hinspiel mussten noch Akteure aussetzten, was zu internen Spannungen geführt haben soll. Nicht nur wegen dem nicht vorhandenen warmen Wasser war die Performance unter der Dusche unterdurchschnittlich. Bleibt nur, dem Team zu wünschen, dass von den Ausfällen einige Spieler zurückkommen. Sonst spielen doch wieder die „Eigengewächse“. Offensichtlich auch aus der Not heraus.

PP