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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

31.03.2014

Männer 1

Remis war zum Schluss ein Punktgewinn

von Wilfried Gillmeister

Ausgeträumt

Vaterstetten – Der Punktverlust nach dem 25:25(13:9)-Remis der Handballherren des TSV Vaterstetten gegen TSV München Ost war wohl irgendwie der letzte Abschied von Meisterschaftshoffnungen in der Bezirksoberliga. Der Abstand zum Meisterkandidaten Nummer 1 (Traunstein) beträgt nun wieder vier Punkte. Da die unmittelbaren Konkurrenten besser gepunktet haben, ist die Eck-Mannschaft wieder auf den vierten Platz zurückgefallen.

„Das war eine Achterbahn, wie die Mannschaft mit unseren Emotionen gefahren ist“, kam der Fan-Kommentar von der Tribüne. Nach 3:0-Eröffnung und ständig meist klarer Führung sahen die TSVV-Herren trotz Fehlen von Ralph Liep, Andreas Bedurke, Fabian Hartmann und Thomas Degmeyr zur Pause eigentlich wie der vorbestimmte Sieger aus. Die Kleinsten waren die Größten: Jojo Kiefl und Lenni Schwart trafen siebenfach. Doch unerklärlich, wie die Führung dann verloren ging. Da half auch ein mehrfacher Torhüterwechsel nicht. Die Vaterstettener hatten auf Bank und Spielfeld auch ein gelindes Problem mit der Auslegung der Freilassinger Schiedsrichter bezüglich Härte aus dem Spiel herauszunehmen oder zuzulassen. So musste Simon Taenzler nach zwei frühen Zeitstrafen wegen drohenden Ausschlusses aus dem Abwehrzentrum herausgenommen werden.

Stand es in der 33. Minute noch 14:10 für Vaterstetten, so hatten sich die Ostler innerhalb von zwölf Minuten mit sechs einfachen Toren aus Rückraum oder Gegenstoß in Front geworfen. Doch es kam noch schlimmer: sechs Minuten vor dem Abpfiff lagen die Einheimischen mit 21:25 Toren hoffnungslos im Rückstand.

Die Schlussphase wiederum legte das Kämpferherz der TSVV-Männer frei. Selbst die von einem Pfeifkonzert begleitete dritte Zeitstrafe für Konni Schlömer brachte die TSVV-Männer auch in Unterzahl nicht davon ab, noch einmal Klasse zu zeigen. Nach 59 Minuten lag Vaterstetten noch mit zwei Toren im Rückstand. Simon Taenzler, der eine starke zweite Halbzeit spielte, behielt die Nerven. Er schaffte per Strafwurf und mit einem genialen Gegenstoß vier Sekunden vor dem Abpfiff den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich, weil auch die Abwehr mit Stefan Huppmann zwischen den Torpfosten nichts mehr durchließ. So gesehen war es dann sogar ein gewonnener Punkt.

Vaterstetten: Martin Wein, Stefan Huppmann (beide Tor), René Hilpert, Patrick Domcke, Konni Schlömer (5/2), Martin Kuhn, Tobias Frey (2), Simon Taenzler(6/1), Jan Sielemann, Jojo Kiefl (6), Michael Nowara (2), Lennert Schwart (4), Sebastian Sattler

Verwarnungen: TSVV 3, Ost 1
Zeitstrafen: TSVV 6, Ost 3
Strafwürfe: TSVV 3/ davon 3 verwandelt, Ost 5/4

Schiedsrichter: Gerhard Stadler/Manfred Wietzke (ESV Freilassing)

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur