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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

04.10.2014

Männer 1

„Viel Spaß und ein bisschen Ehrgeiz“

von Wilfried Gillmeister

Heimspiel als Saison-Auftakt

Vaterstetten – Die Bezirksoberliga (BOL) Handball ist bei den Herren mit vier Begegnungen in den ersten Spieltag gegangen. Nicht dabei war der TSV Vaterstetten, der seine erste Standortbestimmung außerhalb der üblichen Heimspiel-Einordnung am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle des Vaterstettener Humboldt-Gymnasiums treffen wird.

Kein geringerer Gegner als Landesliga-Absteiger TSV Milbertshofen kommt, um den eigenen Aktakterfolg über Aufsteiger SV Anzing II bestätigen zu wollen. Vor eineinhalb Jahren hatten die Gäste aus dem Münchener Norden den Vaterstettenern mit gleicher Punktzahl den Meistertitel weggeschnappt, aber das bereits oft erlebte Schicksal der BOL-Meister in Form eines direkten Wiederabstiegs nachvollzogen. Dennoch werden „MIL“ wieder beste Chancen auf den Wiederaufstieg eingeräumt. Das einjährige Gastspiel war geprägt von vielen Verletzungen der Leistungsträger. Jetzt sind sie alle wieder fit und haben den Wiederaufstieg zum Ziel erklärt.
Diesem Selbstvertrauen wird der TSV Vaterstetten nach intensiver Vorbereitung entgegentreten. Einige Monate davon waren vom großen Bangen geprägt. Alle drei Torhüter der Vorsaison stehen nicht zur Verfügung. Stefan Huppmann fällt wegen Achillessehnen-Anriss aus, Thomas Degmeyrs Schulter-OP lässt über viele Monate keinen Einsatz zwischen den Torpfosten zu und Martin Wein hat sich beruflich verändert.

Zum Glück hört Vaterstettens gut vernetzter Coach Thomas Eck in Handballkreisen das Gras wachsen. Vom Bayernligisten TSV Ismaning wechselte Michael Bähr, der dritte Torwart der „Isis“, in die Vaterstettener Farben und wird hier als die Nummer 1 einsteigen. Als Backup hat sich der frühere Stammtorwart Volker Strack nach fast 15 Jahren Abstinenz überreden lassen, sich ein frisches Torwarttrikot (eine Nummer größer) überzuziehen. Als neuer Feldspieler ist Basti Weiper dabei, der in seiner Studienzeit schon für Vaterstetten spielte und beruflich nach München zurückkehrte.

Ansonsten hat das Trainertrio Thomas Eck, Jakob Beyer und Michael Jäger den Kader der Vorjahres und sechs ehemalige A-Jugendliche zur Verfügung. Sie behutsam zu integrieren wird seine schwierige Aufgabe sein. Mit der Losung der letzten zwei Jahre – Viel Spaß und ein bisschen Ehrgeiz“ will das Vaterstettener Team auch in diesem Jahr in der oberen Tabellenhälfte - aber ohne Meisterschaftsambitionen - gehörig mitmischen. Dafür dürfte Milbertshofen gleich der richtige Prüfstein sein.

jwg