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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

31.01.2007

Ausgelassene Strafwürfe werfen Vaterstetten zurück

von Wilfried Gillmeister

Nach dem 17. Spieltag

Abwehr in Not – TSV Vaterstetten stellte in der Hinrunde mit durchschnittlich 18,5 Gegentoren die absolut beste Abwehr. Nun kassierten Thomas Ecks Schützlinge gleich zum Rückrundenauftakt 27 Treffer bei den wieder erstarkten Bayreuther Frauen. Eck führt das auf Mängel in der Vorbereitung zurück: "Wenn Du nicht trainieren kannst, dann hilft auch kein theoretisches Trockentraining. Die Umsetzung des erklärten taktischen Konzepts fand nicht statt." Die TSVV-Halle stand nach mehreren Schließungen in zwei Wochen nur einmal zur Vorfügung.

Premiere – Mit Karin und Elke Müller hat Vaterstettens zweite Mannschaft ein erfolgreiches Zwillingspaar. Nun gab es in der Bayernligamannschaft Premiere für Geschwister. Seit über sechs Jahren ist Tina Augenthaler Stammspielerin der ersten Mannschaft. Ihre 17jährige Schwester Lisa durfte in Bayreuth ein Debüt feiern. Seit Monaten trainiert sie bereits zusammen mit anderen A-Jugendlichen in Ecks Kader. Es war ein starker Einstand. Bei drei Strafwürfen zeigte sie keine Nerven und verwandelte sicher.
Mit der Unbekümmertheit eines Teenagers schaffte die 17jährige Lisa Augenthaler ihre Premiere im Bayernligateam. (Foto: jwg)
Krissi trifft wieder - Sechs Spiele fehlte die auf der rechten Angriffsseite sehr erfolgreiche Vaterstettenerin Kristin Bellmann nach Sprunggelenksverletzung. Nun spielt und trifft sie wieder. In den letzten zwei Spielen zappelten die Bälle bei 15 ihrer Würfe im gegnerischen Tornetz.

Kein Ende der Misere – Die Spiele, in denen Vaterstettens Damen Punkte wegen ausgelassener Strafwurfchancen abgeben, mehren sich. Bereits vier Punkte gingen so verloren. So auch wieder in Bayreuth, weil drei Siebenmeter nicht ihr Ziel fanden. Zum Vergleich: alle fünf Bayreuther Chancen konnten genutzt werden. Trotz Rückkehr auf den zweiten Tabellenplatz ist der Punktverlust ein Rückschlag.

Glück im Unglück – Evi Hoffmann steht für Vaterstetten seit über 13 Jahren auf dem Handballparkett und hat die großartige Entwicklung der Damenmannschaft in dieser mitgeprägt. Auch in diesem Jahr stand sie trotz familiärer Pflichten in jedem Spiel zur Verfügung. Fünf Minuten vor dem Spielende in Bayreuth verletzte sie sich schwer am Knie. Doch Glück im Unglück: Was bei allen Erfahrenen schon wie schlimmste Befürchtungen weckte, stellte sich nach intensiver Untersuchung "nur" als starke mehrfache Bänderzerrung heraus. Alle Evi-Fans freuen sich auf ein Comeback, noch in dieser Saison.
Quo vadis Erlangen? – Nach ca. der Hälfte der Hinrunde befand sich das TVE-Team von Wolfgang Bartsch im Tabellenmittelfeld. Der Verzicht auf die ehemalige Bundesliga-Spielerin Angelika Elfinger hatte Ruhe im Team hergestellt. Doch das Verletzungspech von Leistungsträgerinnen sorgte für Rückschläge. Sieben Niederlagen in Folge zogen das Team aus der mittelfränkischen Handballhochburg tief in den Abstiegsstrudel.

Noch Hoffnung? – Aufsteiger TV Marktleugast startete mit elf mehr oder weniger deutlichen Niederlagen in die Bayernliga. Nun glückten gleich zwei Erfolge, allerdings gegen die stark angeschlagenen Erlanger Damen. Der sichere achte Platz ist allerdings immer noch sieben Punkte entfernt.

Bilanzen – Eine reine Punkteweste gibt nur noch in Heimspielbilanzen von TV Weidhausen (1.), TSV Vaterstetten (2.) und ASV Dachau (4.). Die besten Auswärtsbilanzen zeigen bisher wiederum Weidhausen und ESV Regensburg (3.). Einziger Verein ohne auswärtigen Punktgewinn ist SVW Burghausen. In Rimpar mißlang mit der 26:25-Niederlage den SVW-Handballerinnen die Revanche für die erste Heimniederlage nach dreijähriger Heimnimbuspflege aus der Hinrunde.

Weniger Glück hatte Arife Krivaca. Ihre Knieprobleme meldeten sich erst einen Tag nach dem Spiel. Sie wird dem Team wahrscheinlich länger fehlen als Evi Hoffmann (Foto: jwg)