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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

19.02.2007

Zwei Mannschaften wollen Anschluss halten

von Wilfried Gillmeister

Vaterstetten auswärts in Dachau

Vaterstetten – Bereits seit sieben Wochen schreibt die Bayernliga der Handballdamen an ihrer Rückrunde. Über die Mannschaft vom TSV Vaterstetten, immerhin Dritter der Hinrunde, gab es noch nicht so viel und dann auch nicht viel Gutes zu berichten. Eine nicht besonders geglückte Ansetzung sorgte dafür, dass die Damen vom Trainer Thomas Eck bei nur zwei Spielen noch nicht in erfolgsgewohntes Spiel zurückgefunden haben.

Nur die Rückrunde gerechnet, stünde das TSVV-Team auf dem drittletzten Platz. Ausgerechnet in der Situation, wo es in Vaterstetten gilt, die erste Heimniederlage nach 14 Monaten wegzustecken, soll beim ASV Dachau die letzte und indessen ziemlich hauchdünne Chance auf den Meistertitel wahrgenommen werden.
Viele zu selten konnte Sandi Berberich gegen Winkelhaid am Kreis in Scene gesetzt werden. Gegen Dachau soll sie wieder Verantwortung übernehmen (Foto: jro)
Rein statistisch gesehen dürfte Ecks Mannschaft guten Mutes am Samstag um 16 Uhr in der Handball-Hochburg des Münchener Nordwestens antreten. Das Hinspiel wurde deutlich mit 21:14 Toren gewonnen und man gewann dabei den Eindruck, dass das Dachauer Team den TSVV-Frauen liegen würde.

Doch die Aktualität sieht anders aus. Beide Mannschaften wirkten nach jüngsten Ereignissen ziemlich verunsichert. Vaterstetten ließ sich, zwar stark ersatzgeschwächt, in eigener Halle vom TSV Winkelhaid vorführen und die Gastgeberinnen kamen nach drei Siegen in Folge mit einer ernüchternden Niederlage aus Burghausen zurück.

Wenn Dachaus Trainerin Marion Schreiber ihrem Team die „dicken Brocken“ ankündigte, dann meinte sie wohl auch die bevorstehende Partie gegen den Bezirksrivalen. Thomas Eck hingegen sieht aufgrund der Personalprobleme seine Mannschaft schon einige Zeit nicht mehr tonangebend. „Meine Mädels können leider nicht kontinuierlich und beständig gute Leistungen abrufen. Das zieht sich gegenwärtig durch alle Mannschaftsteile.“
Hinzu kommt die offensichtliche Vaterstettener Schwäche in Auswärtsspielen. Dort nur ein ausgeglichenes Punktekonto ist zu wenig für eine Spitzenmannschaft. Dachau ist aber neben Tabellenführer Weidhausen in eigener Halle noch ungeschlagen.

Eines ist vor dieser Partie sicher. Der Verlierer wird ins gehobene Mittelmaß zurückfallen und kann für den Rest der Saison für die aktuellen Spitzenteams wie Regensburg und Weidhausen nur noch das Zünglein an der Waage spielen.
8 Tore gelangen Moni Schnell gegen Winkelhaid, doch es reichte nicht. Ihre ausgezeichnete Form ist auch in Dachau gefragt. (Foto: jro)