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Männer 1

Das Schicksal nimmt seinen Lauf

TSVV-Männer müssen zurück in die BOL

24.04.2017 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Es ist nur eine verlorene Saison. Nach dem  glanzvollen Aufstieg der Handballmänner des TSV Vaterstetten vor einem Jahr und in dem Bewußtsein, in der Landesliga als reinste Amateurmannschaft in einem semiprofessionellen Umfeld einen schweren Stand zu haben, folgte trotz aller Energien das offensichtlich Unvermeidliche: die 29:20 (16:10)-Niederlage beim Eichenauer SV, besiegelt nun drei Spieltage vor dem Saisonende das Aus. Der Rückstand auf den rettenden zehnten Platz ist nicht mehr aufholbar.

Dabei ist die Einzelbetrachtung des vorletzten Auswärtsspiels nicht mehr so interessant, weil es das Spiegelbild des Saisonverlaufs bietet. „Wir waren nicht in der Lage, die in Heimspielen gezeigte Leidenschaft auch auf Auswärtsspiele zu übertragen“, sieht Trainer Michael Jäger das Grunddefizit seiner Mannschaft und rechnet vor, dass unter anderem deshalb leicht sieben Punkte liegen gelassen wurden. Jäger: „Manchmal sind es auch nur Kleinigkeiten, die auf den Spielverlauf Einfluss nehmen.“ Beispiel Eichenau: Vaterstettens Tobias Frey wird bei einem Angriff des ESV im Gesicht voll „abgeschossen“. Anstatt Abpfiff wegen gefährlichen Spiels, gab es lediglich Unterbrechung, weil Frey K.O. zu Boden ging. Vaterstetten hatte sich auf 5:4 Tore herangeworfen.

Nach einem weiteren groben Foul gegenüber Frey war der TSVV quasi seines Rückraums in dem ansonsten harten aber nicht unfairen Spiel beraubt.  Dennoch wurden über den Positionsangriff viele Chance erarbeitet aber leider auch nicht genutzt.  Vielleicht hat es eine Rolle gespielt, dass die Sporthalle des Humboldt-Gymnasiums als die einzige der Landesliga mit Haftmittelverbot belegt war. “Wir konnten für unsere Auswärtsspiele auch nicht unter diesen Bedingungen trainieren“, war nur eine Schlussfolgerung und Erklärung.

„Wir waren dichter dran, als es unser Tabellenplatz zeigt“, sind sich die Spieler einig und keiner lässt den Kopf hängen. Die Erfahrung des Jahres sollten genutzt werden. Wichtig wird werden, dass der Kader weiter zusammenhält und die Langzeitverletzten zurückkehren können.

Vaterstetten:  Michael Bähr, Maximilian Balluff (beide Tor), Konstantin Schlömer (1), Martin Kuhn (4), Tobias Frey, Simon Taenzler (1), Francis Müller (2), Bastian Weiper, Andreas Bedurke (2), Niklas Stumpf (1), Johannes Kiefl (2),, Michael Nowara (1), Marcel Hülssiep (4/1), Ralph Liep (2)

Verwarnungen:ESV 1, TSVV 1
Zeitrafen: ESV 3, TSVV  2
Strafwürfe: ESV 2/davon 2 verwandelt, TSVV 1/1
Schiesrichter: Ramin Nasseri-Rad (SV 1880 München)/ Dirk Schmidt (ASV Dachau)

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur