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mC-Jugend

Hoffnungsvoller Handballnachwuchs

Gleich fünf Vaterstettener schaffen den Sprung in den Bezirkskader

18.07.2017 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 170710 1 tsvv spieler f r bhv bezirkskader wig Fünf glückliche TSVV-Handballer im Kader: Daniel Edelmann. Benjamin Pillop, Caspar Panzer, Simon Gernsbeck, Raphael Edelmann (Foto: jwg)
Vaterstetten – Früh übt sich, was einmal ein Großer im Handballsport werden will. Viele Kinder, die in ihrer Sportart das Anfängerstadium hinter sich haben und richtig neugierig geworden sind, träumen davon, einmal so zu werden, wie die großen Stars. Der Weg dahin ist lang und auch bei allem Talent nicht ohne Fleiß aber dafür mit viel Verzicht verbunden. Einmal Weltmeister sein? Nichts ist unmöglich!. Beispiel gefällig? Oliver Roggisch, Kapitän der deutschen Handball-Weltmeistermannschaft von 2007, hat als 10Jähriger beim TSV Vaterstetten das Handball-ABC gelernt.


Auch die Fachverbände sichten die Talente. Jedes Jahr nach Abschluss der Jugend-Quali-Turniere wird der auch der Handball-Nachwuchs aus den Vereinen zur Sichtung geladen. Eine vorentscheidende Rolle spielen die Vereinstrainer, die ihre Talente für diese Sichtung anmelden. Sie erhalten mit der Einladung Hinweise auf Beobachtung von besonderen Spielfähigkeiten, schnelles lernen und adaptieren von Bewegungsabläufen, gute Kondition und Bereitschaft zur Steigerung von Trainingsumfängen.

Insgesamt 51 Spieler des Jahrgänge 2004 und einige besonders Talentierte aus 2005 aus insgesamt 15 Vereinen wurden gemeldet. Die Anforderungen an die Kandidaten waren angesichts der fast sechsstündigen Sichtung sehr hoch. Verbandstrainer Christoph Kolodziej traf die finale Entscheidung für die Auswahl von 25 Talenten, die den drei Stützpunkttrainern Georg Riedmaier (TSV EBE Forst United), Christoph Mayer (SV Anzing) sowie Eric van  Niessen  (SC Wessling), für das nächste Jahr anvertraut werden.

Sensationelles Ergebnis für TSVV Nachwuchs

Das Ergebnis mutet nahezu sensationell an. Von den 25 ausgewählten Talenten kommen 13 aus dem Landkreis Ebersberg. Den größten Jubel dürften die fünf angetretenen Jugendspieler des TSV Vaterstetten ausgelöst haben, denn alle konnten sich auf Anhieb für die Auswahl des Bezirks Oberbayerns durchsetzen. Fünf der begehrten 25 Kaderplätze sind von den TSVV-Nachwuchsspielern Daniel  Edelmann, Simon Gernsbeck, Torhüter Caspar Panzer (alle Jahrgang 2004), Raphael Edelmann und Benjamin Pillop (Jahrgang 2005) belegt.


Thumb 170715 tsv ebe c jgd wig Die 4 Spieler vom TSV EBE Forst United vl.: Jakob Rietmaier, Leander Lettl, Liam Loretto Allert, Andreas Kerschbaumer (Foto: jwg)

Etwas weniger überraschend ist die Ernennung von vier Spielern des Bayernligisten SV Anzing. Neu hinzugekommen ist Torhüter Tobias Baumann, Sebastian Felber hat sich neu qualifiziert, während Felix Erber und Noah Pignot aus dem Vorjahreskader übernommen wurden. Gleichermaßen umjubelt war auch die Qualifizierung von den vier Spielern des TSV EBE Forst United. Hier brachten Liam Lorenzo Allert, Jakob Riedmaier, Andreas Kerschbaumer und Leander Lettl die Voraussetzungen für die Aufnahme in den Kader mit. Die Ebersberger wie auch Vaterstettener vertreten die Farben ihrer Vereine in der Bezirksoberliga.

Damit ist der Landkreis überproportional im Förderkreis des Bezirks vertreten. Von allen Kadermitgliedern wird erwartet, dass sie zu dem zweiwöchigen Trainingsturnus im Bezirk im Verein wöchentlich drei Trainingseinheiten  absolvieren. Das dürfte wohl am wenigsten für die in der höchsten bayerischen Spielklasse antretenden Anzinger eine Hürde sein. Der große 18er Kader hat mit Trainer Andi Fehrenbach ein sechsköpfiges Betreuerteam. Etwas bescheidener sind die Verhältnisse in Ebersberg und Vaterstetten, wo die Trainer Max Lettl (EBE) und Daniel Siebe (TSVV) mit jeweils einem Co-Trainer auskommen. Daniel Siebe freut sich natürlich sehr über die Aufnahme seiner Spieler: „Der Lerneffekt wird immens sein, davon profitieren auch alle, die nicht den Sprung in den Kreis der Auserwählten geschafft haben“. Das gilt gleichermaßen für alle drei Vereine“. Jetzt steht aber für den TSVV-Nachwuchs die Saisonvorbereitung im Verein im Vordergrund mit dem abschließenden Trainingslager am Ende der Schulferien im Sportcamp Inzell.

Neuland ist das Betätigungsfeld auch für den 22jährigen Ebersberger Georg Rietmaier als Stützpunkttrainer: "Bei der Sichtung war ich äußerst positiv über die technischen Fähigkeiten und die Ausdauer der jungen Burschen überrascht. Ich freue mich darauf, im kommendem Jahr mit den Jungs zusammen zu arbeiten und sie zu fördern." Auch für ihn ist das hohe sportliche Niveau dieser Altersklasse im Landkreis erfreulich. „Das lässt für die Zukunft noch einiges erwarten“.

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur

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Fotos unten

-  Die vier vom SV Anzing vl: Felix Erber, Noah Pignot, Sebastian Felber, Tobias Baumann und ihr Trainer Andreas Fehrenbach (Foto: SV Anzing)

-  Georg Rietmaier ist einer der drei Stützpunkttrainer des Kaders vom Jahrgang 2004/05 (Foto: jwg)