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Männer 1

23:23 – Ein gewonnener oder ein verlorener Punkt?

Alle spielen für Sauerlach - auch die TSVV-Verlegenheitsmannschaft

12.03.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190310 00 s%c3%bcdb m1 team foto jwg Irgendwo zwischen Freude und Enttäuschung: Paul Bastian, Marcel, Michael, Sebastian, Francis, Tobias, Michael, Martin, Daniel, Steffen, Andreas, Tobias, Luis (Foto:jwg)

Vaterstetten – „Von dieser Verlegenheitsmannschaft erwarten wir nur eines: kämpfen!“  war sich das Trainergespann Thomas Eck und Michael Jäger einig. Immerhin mussten im BOL-Spiel gegen SG Süd-Blumenau mit Jojo Kiefl, Moritz Malecki, Tim Hoffmann, Niklas Stumpf und Fabian Hartmann gleich fünf Stammspieler ersetzt werden. Am Ende stand ein hochverdientes 23:23(10:11)-Remis an der Tafel. Ein Ergebnis, das nur dem siegreichen Tabellenführer Sauerlach von Nutzen ist, denn andere Verfolger wie SV Anzing oder FC Bayern München ließen ebenfalls in unentschiedenen Spielen Punkte liegen.

Die wohlbekannten Gäste warteten mit einer offensiven und meist 3:3-Abwehr auf. Das erforderte zur Überwindung weitere Wege. Nicht nur hier fehlte Jojo Kiefl, für den so ein System ein gefundenes Fressen gewesen wäre. Die Rolle des aus der Tiefe Kommenden mussten nun andere gegen die körperlich sehr robust erscheinenden Gäste übernehmen.

Es war über 60 Minuten ein packendes und wechselhaftes Spiel, in dem sich auf Vaterstettener Seite diesmal wieder Torhüter Michael Bähr auszeichnen konnte. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf mit mehr als zwei Treffern Vorsprung absetzen. Die Vorteile lagen in beiden Hälfte knapp bei den Gastgebern. Vaterstetten führte 14 Mal, Süd/Blumenau hingegen nur 9fach. In Gegenzügen konnte häufig ausgeglichen oder die Führung gewechselt werden. Insofern waren 60 Minuten Nervenkitzel geboten., besonders die TSVV-Männer trieben die „Strapazen“ der Fans auf die Spitze, denn – wie auch Jäger dann meinte – hätten seine Männer den Sieg mit Fehlpässen aus auch Fehlwürfen in der Schlussphase quasi weggeworfen.


Thumb 190310 01 s%c3%bcdb tobias frey martin kuhn jwg Tobi Frey, hier aus der Königsposition kommend, lockt die Abwehr aus der Defensive, hier beim 2:1-Führungstreffer (Foto:jwg)

Noch in der 50. Minute hatten Steffen Pilopp von Linksaußen und Bastian Weiper energisch durch die Mitte eine 21:19 Führung herausgeworfen, die leichtfertig bis zur 56. Minute (21:23-Rückstand) verloren ging. Den einen Punkt rettete defensiv dann der überragende Michael Bähr (50 Prozent Würfe abgewehrt), der seinen Kasten dicht hielt. Vorn war es der coole Marcel Hülssiep, der mit seinen Toren den Beitrag zur Rettung des einen Punktes nutzte. „Vom Schlussverlauf war es wohl ein gewonnener, ansonsten aber ein unnötig verlorener Punkt“, wollte Eck die gute Leistung dieser Verlegenheitsmannschaft herausstellen.

Zum spannenden Spiel passte auch die hervorragende Leistung des bestens aufeinander eingestimmten Schiedsrichtergespanns von Linay Gürsel und Michaela Wollin (beide SV Anzing), ein Gespann, das der leicht überaltert wirkenden Bezirks-Schiedsrichterszene richtig gut tut.

Von Platz zwei (FCB) bis sieben (Süd/Blumenau) ist ein dicht gedrängtes Mittelfeld zu sehen. Nur vor scheint alles klar. Sauerlach wird mit ziemlicher Sicherheit und sechs Punkten Vorsprung die Meisterschaft und den Aufstieg einfahren.

Vaterstetten: Michael Bähr, Daniel Schappert (beide Tor), Steffen Pilopp (2), Martin Kuhn (2), Tobias Frey (4), Francis Müller (2), Luis Neckar (3), Bastian Weiper (3/1), LSebastian Langenhan (1),Andreas Bedurke, Michael Nowara, Marcel Hülssiep (5/2),Paul Rieger

Verwarnungen: TSVV 3, SGSB 3
Zeitstrafen: 3, SGSB 4
Strafwürfe: TSVV 4/davon 3 verwandelt, SGSB 8/7

Schiedsrichter: Linay Gürsel / Michaela Wollin (beide SV Anzing)

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur