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Männer 1

Glückliche Gesichter gabs beim Spielpartner

Anzings Bayernliga-Reserve setzt sich in Vaterstetten durch

26.09.2017 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 170924 tsvv herrenteam gg anzing ii jwg Lachen können sie noch troz Niederlage. vl: Michi, Moritz, Stampfi, Roman, Luis, Fabi, Ralle, Timmi, Francis, Jojo, Niklas, Ronni,Tobi, Marcel

Vaterstetten – Aus Landkreissicht ist die Bezirksoberliga der Handballmänner  so interessant wie schon lange nicht mehr. Drei von vier Landkreisvereinen sind in der Liga präsent, TSV Vaterstetten als Absteiger aus der Landesliga, TSV Grafing als Aufsteiger aus der Bezirksliga und die Bayernliga-Reserve des SV Anzing, der allgemein als letztjähriger Viertplazierter schon jetzt als Aufstiegkandidat gehandelt wird.


Dieser Rolle werden die Anzinger Löwen bereits am zweiten Spieltag gerecht, denn es gelang den Kay Hoffmann-Schützlingen, dem TSV Vaterstetten in dessen Halle mit einer Schluss-Offensive nach 23:27 (14:15) Toren beide Punkte zu entreißen und  damit den ersten Tabellenplatz auch nach dem zweiten Spieltag zu behaupten.


Bei Vaterstetten gab es ein neues Gesicht. Der 24jährige Kroate Roland Zubac hatte zwei Tage zuvor noch die Spielberechtigung erhalten und war als Backup für Michael Bähr  im gelben Torhüterdress angetreten. Er bekam nur wenig Gelegenheit, seine Qualitäten zu zeigen, denn Bähr war wieder überragend und brauchte nur eine kurze Benommenheitspause nach unfreiwilliger „Kopfabwehr“.


Vaterstetten lief überwiegend einer knappen Führung den körperlich sehr präsenten Anzinger Löwen hinterher. Hatten sich die TSVV-Männer mit Routinier Roman Recknagel und dem listigen Johannes Kiefl herangeworfen, sorgten Sebastian Erber und Tobias Kain für den Erhalt der knappen Führung.

Thumb 170924 michael b hr ronald zubac jwg Michael Bähr und Ronald Zubac bildeten am Sonntag das Torhüter-Gespann


Auch nach dem Wechsel blieb es spannend.  Jubel im Vaterstettener Lager, als Marcel Hülssiep über Linksaußen und Fabian Hartmann von Rechtsaußen die TSVV-Männer  in Führung warfen. Doch die einzige Führung hielt nicht lange. Noch einmal konnte Marcel Hülssiep zum 18:18 (40. Minute) ausgleichen. Beide Trainer, Michael Jäger bei Vaterstetten und Kay Hoffmann für Anzing, hielt es kaum auf der Bank. Sie nutzten ihre Coachingzone sehr intensiv. Vaterstettens Schlussoffensive nach Recknagels 21:22-Anschlusstreffer vom Kreis war nicht vom Glück begleitet. Den Gästen gelang mit ihrer körperlichen Präsenz fast alles, zumindest wurde es zugelassen, die TSVV-Wurfversuche brachten nichts Zählbares. Alibi-Charakter hatten jedenfalls die letzte Zwei-Minuten-Strafe gegen den Anzinger Sebasian Erber und der darauffolgende  Strafwurf  für die Gastgeber. Jägers Schlusskommentar: „Die Schieri-Leistung macht mich sprachlos!“ Vielleicht sollte er dem Gespann Anton Wörndl und Andreas Löw die Video-Aufzeichnung vom Spiel anbieten.


Vaterstetten: Michael Bähr, Ronald Zubac (TW), Roman Recknagel (6/3), Tim Hoffmann (1), Martin Kuhn, Tobias Frey (3/1), Francis Müller, Luis Neckar, Niklas Stumpf (1), Johannes Kiefl (5), Marcel Hülssiep (3), Moritz Malecki (1), Ralph Liep (2), Fabian Hartmann (1)

Anzing: Simon Scharder, Marc Sennefeld (TW), Paul Hoffmann (3), Sebastian Erber (6), Christian Bayer (1), Tobias Kain (5), Markus Reither (1), Michael Bierle (3), Manuel Fischer (5), Jakob Rappold, Jonas Kiefel, Felix Huber (2), Robin Schulz (1)

Verwarnungen: TSVV 3, SVA II 3
Zeitstrafen: TSVV 4, SVA II
Strafwürfe: TSVV 5/davon 4 verwandelt, SVA II  3/2

Schiedsrichter: Andreas Löw, Anton Wörndl (TSV Grafing)


jwg