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Damen 1

TSVV-Frauen brennen auf Wiedergutmachung

Noch ist eine kleine Rechnung offen aus Remis im Hinspiel

27.01.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Die Meldung der Woche lautet in der Handball-Landesliga Gruppe Süd der Damen: Tabellenführer sind die Damen vom Aufsteiger TSV Aichach. Das ist kein Faschingsscherz, sondern die Bilanz der isoliert betrachteten Rückrunde nach dem zweiten Spieltag und offenbar ein Indiz dafür, dass bereits elf Spieltage vor dem Saisonende der sportliche Überlebenskampf in der Liga voll im Gang ist.


In realitas heißt das nur, dass Aichach mit zwei Siegen die rote Laterne an TSV Schleißheim  abgegeben hat, obwohl auch die Handballdamen nördlich von München punkteten und auf den ersten sechs Plätzen nur marginale Bewegungen stattfanden.


Leicht seismographisch anmutende Erschütterungen gab es auch für das bisher quasi himmelstürmende Aufstiegsteam des TSV Vaterstetten. Allerdings war das Team des Trainertrios Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr von Verletzungspech und temporären Ausfällen bei der überraschend  deutlichen 27:21-Niederlage beim Bayernliga-Absteiger HSG Dietmannsried-Altusried ziemlich gebeutelt. „So etwas kann immer mal vorkommen, dass einem selber nichts und den anderen alles gelingt“, will Coach Graf diesen Spielausgang eher als Signal sehen, dass seine Damen; so sie den Erhalt des zweiten Tabellenplatzes anstreben, „noch einen Zahn zulegen müssen“. Zwar fehlen für Sonntag gegen SG Biessenhofen/Marktoberdorf (Beginn 15:30 Uhr, Gymnasium Vaterstetten) die drei Langzeitverletzten, doch ist Nicola Mayerhofer wieder da und Maike Prehn will sich nach einem halben Jahr Praktikum auf beste sportliche Art verabschieden.


Dem Trainertrio ist noch alptraumartig in Erinnerung, wie in der Biessenhofener Halle nach 45 begeisternden Angriffsminuten eine 24:17-Führung aus der Hand glitt und am Ende alle froh waren, dass Julia Schmidbauer 20 Sekunden vor dem Abpfiff das 29.29-Remis rettete.Dieser verlorene Punkt ist noch nicht vergessen


„Zu Hause darf uns das nicht passieren“, sind sich die TSVV-Damen einig. Schließlich soll mit indessen 29 Heimspielerfolgen das Ende der Serie noch nicht erreicht sein. Dazu soll die bestmögliche Aufstellung den Allgäuerinnen, die zuletzt daheim Laim bezwungen aber auswärts viele Federn verloren haben, zwei weitere Minuspunkte ins Rückreisegepäck legen. Doch Vorsicht ist geboten.Das Gästeteam um Trainer David Schmoldt hat aus den letzten fünf Spielen vier Siege geholt.  „Wir wollen zweifache Wiedergutmachung“, sind sich die Vaterstettenerinnen einig, ihrem Trainergespann ein Erfolgserlebnis schenken wollen. Dazu würde auch der 30.Heimsieg in Serie mit Sicherheit betragen können.


Wilfried Gillmeister (jwg)