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Männer 1

Oberliga-Dauerbrenner

Jäger: „Wir werden uns gegen Unterhaching voll reinhängen"

27.01.2018 | von Wilfried Gillmeister



Vaterstetten – Ein Dauerbrenner mit fast Ewigkeitswert steht an: Die Handballmänner vom TSV Vaterstetten treffen  wieder auf den Rivalen TSV Unterhaching II(Sonntag, 17:30 Uhr, Gymnasium Vaterstetten). Ausnahme war das einjährige Gastspiel des TSV Vaterstetten in der Landesliga.  


Das Hinspiel hat für die TSVV-Männern keinen guten Erinnerungswert. In der Hachinga-Halle führten sie nach zehn Minuten mit 5:2 Toren, um am Ende mit 31:21 Treffern ziemlich klanglos unterzugehen.  Damals war auf TSVV-Seite Jojo Kiefl  mit fünf Toren noch Vaterstettens bester Torschütze. Er fehlt diesmal wegen seines Auslandsstudiums. „Sein Fehlen haben wir vor einer Woche beim Remis in Anzing noch weggesteckt, als wir dem Favoriten SV Anzing einen Punkt in deren Halle abgeknöpft haben“, strahlt TSVV-Trainer Michael Jäger Zuversicht aus. Leider ist Roman Recknagel nach  seiner letzten und von ihm auch erfolgreich zum 28:28-Ausgleich abgeschlossenen Angriffsaktion verletzt vom Platz gegangen.  Er hat diese Woche zur Schonung nicht trainiert. Sein Einsatz gegen TSV Unterhaching II ist fraglich.


Thumb 170402 ottobeuren simon taenzler ab Spielt er schon oder spielt er noch nicht: Simon Taenzler (grünes Trikot) noch im Vorjahr im viellen Einsatz für Vaterstetten (Foto: AlexB)hier noch

Fraglich ist auch der erstmalige Einsatz von Simon Taenzler in dieser Saison. Er ist gerade erst von einem beruflichen Auslandseinsatz zurückgekehrt. „Ob er so aus dem Stand der Mannschaft schon von Nutzen sein kann, wird eine kurzfristige Entscheidung nach nur zwei Trainingseinheiten sein“, ist Jägers noch von Skepsis begleiteter Gedanke zur Aufstellung.


Die Gäste stehen als selbsterklärter Favorit wohl nicht zu Unrecht auf dem ersten Platz.   Sehr souverän bezwangen sie auch im Rückspiel die Ex-Landesligisten SB Chiemgau Traunstein. Eine frische Gemeinsamkeit teilen die Kontrahenten miteinander: beide haben als Etablierte Teams mit jeweils einem Tor Differenz gegen Aufsteiger TSV Sauerlach verloren. Die TSVV-Männer hoffen auf ihre wiedergewonnene Heimstärke. „Das macht uns nicht zum Favoriten“, meint Jäger, „aber wir wollen entsprechend auftreten und uns voll reinhängen. Vielleicht gelingt uns so etwas wie Nachbarschaftshilfe“. Beim SV Anzing wird der Vaterstettener Spielausgang mit Interesse verfolgt. Schließlich rechnen sich die Anzinger Löwen auch noch Titelchancen aus.  


jwg


Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur