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Damen 1

Zwei Aufsteiger sind sich einig: „Alles ist drin!“

TSVV-Damen müssen Samstag nach Gröbenzell

03.02.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Am auffälligsten in der Handball-Landesliga Süd der Damen dürfte die aktuelle Integration von Reserveteams höherklassiger Vereine sein. Zwei davon sind ebenso wie TSV Vaterstetten Aufsteiger. Einer davon, HCD Gröbenzell II, ist am Samstag (Beginn 20 Uhr, Wildmoos-Halle) Gastgeber  für das Team des Vaterstettener Trainertrios Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr.

Wo wir schon beim Aufzählen von Gemeinsamkeiten sind: beide Teams werden von einem Trainertrio geführt, auf jeder Seite hört einer auf den Namen Graf und beide gehören mit ziemlicher Sicherheit nicht zu den Aufsteigern, die gleich wieder den Fahrstuhl abwärts nehmen.

Beide haben am letzten Wochenende auch gewonnen,  beide jeweils nach einer Niederlage. Vaterstetten aus der Perspektive eines Tabellenzweiten, die Gastgeberinnen, das go2-Team,  als indessen schon relativ sichere Tabellenachte. Da sind wir dann schon mitten in der Vorschau. Der Heimspieltag der HCD’ler läuft unter dem Motto „Alles ist drin“.

So sehen es auch die TSVV-Damen, die als selbsternannte „Handball-Vögel“ ihr Selbstvertrauen beim letzten Heimspielsieg über SG Biessenhofen-Marktoberdorf auftanken konnten und auch das Hinspiel gegen die „go2’s“ in Vaterstetten mit 27:21 Toren gewannen. „Das war damals so etwas wie unser Break-Even“, danach flogen Die „Vögel“ mit aller Macht nach vorn. Doch die Bodenhaftung blieb. Denn der zweite Platz wird eher als Anführung des vorderen Mittelfelds gesehen.

„Spiele gegen zweite Mannschaften haben stets etwas Unberechenbares an sich“, weiß TSVV-Coach Tobias Graf aus Erfahrung. Denn deren Strategie des Machbaren ist bei Heimspielen erkennbar an der Reihenfolge der Spiele.  „Die HCD’ler brauchen noch ein paar Punkte,“ verrät Gernsbecks Blick auf die Tabelle. Mit dem Erfolg in Laim gelang offensichtlich eine Rückkehr zu gewohnten Rhythmen und die Niederlage in Aichach ist abgehakt. Die beiden Angriffsreihen erscheinen nahezu gleich stark. Abwehrtechnisch dürfte Vaterstetten zumindest statistisch im Vorteil zu sein. „Alles ist drin!“ so sehen es auch die Vaterstettener Damen. Sie sehen es als gutes Omen, dass die D-Mädchen im September den Gröbenzeller Girlsonly-Cup nach Vaterstetten entführt hatten.

Schiedsrichter der Partie sind Jonas Brucker (HC Weiden) und Philipp Fernbacher (ATSV Kehlheim)

jwg

Mit freundlicher Genehmigung deer Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur