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Damen 1

Zu viele Ausfälle – In Simbach verdient verloren

Lange Saison zeigt Spuren

21.03.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Wenn es Indizien für ein nahendes Saisonende gibt, dann braucht man sich nur den geschrumpften Kader der Handballdamen vom TSV Vaterstetten anzuschauen. Die Liste der Langzeitverletzten ist konstant hoch, einige sind angeschlagen und kommen „auf dem Zahnfleisch daher“. Dennoch geht der komplette Kader davon aus, dass nach der beim TSV Simbach verdienten 28:19(13:8)-Niederlage der Stimmungspegel sich vor dem nächsten Heimspiel gegen SV Laim wieder hoch einpendelt.

„Simbach war nicht gerade stark“, meinte Co-Trainerin Melanie Gernsbeck, „aber wir hatten im Angriff nicht die Durchschlagskraft, mit der wir die Niederbayern hätten richtig fordern können“. Da die Abwehr auch noch die ersten zehn Minuten „regelrecht verpennt“ hat (O-Ton Gernsbeck), war das Spiel eigentlich frühzeitig gelaufen, weil sich die TSVV-Damen nicht so richtig aus ihrem Tief herausziehen konnten. Natürlich fehlte auch Nicola Mayerhofer als „spiritus rector“ an allen Ecken und Enden, da konnte sich Verena Taenzler nur eingeschränkt über 60 Minuten erfolgreich mühen. Die TSVV-Frauen waren sichtbar nicht im Vollbesitz möglicher Kräfte. Valerie Gollnhofer und die noch A-Jugendliche Johanna Gernsbeck bräuchten dringend Schonung. Der Anschluss kurz nach der Pause zum 13:11-Rückstand mit Toren von Lilly Becker, Verena Taenzler und Julia Schmidbauer hatte nur Strohfeuer-Charakter.

Doch er gab auch Lichtblicke. Die in der Not rekrutierte B-Jugendliche Lilian Müller traf mutig aus dem Rückraum und Theresa Schwarz hielt zur Schonung vom Maria Obermeier stark mit guten Reaktionen über die ganze Spielzeit. Auch die Linkshänderin Alena Kraus findet immer besser in den Spielfluss.

Da auch Verfolger Günzburg daheim gegen Tabellenführer Haunstetten II verlor, ist der Abstand zu den nächsten Plätzen nach wie vor bei fünf Punkten. Im direkten Vergleich hat Vaterstetten Vorteile gegenüber Simbach, Nachteile gegenüber Günzburg. Nun gilt es, den Vorsprung für eine erfolgreiche Relegation zu halten.

Vaterstetten: Maria Obermeier, Theresa Schwarz (TW), Alena Kraus (3), Lisa Maria Becker (3/3), Julia Schmidbauer (4), Johanna Gernsbeck (1/1), Valerie Gollnhofer (2), Anna-Lena Vogel (1), Lilian Müller (1), Sophia Vogt, Paulina Junghan (1), Verena Taenzler (2), Jasmin Landsgesell (1)

Verwarnungen: TSVS 3, TSVV 4
Zeitstrafen: TSVS 1, TSVV 3
Strafwürfe: TSVS 5/davon 4 verwandelt, TSVV 7/4
Schiedsrichter: Julia Kranich, Katharina Künstner (beide SpVgg Altenerding)

jwg


Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur