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Männer 2

Berger mag keinen Konjunktiv mehr hören

Für die 17:1-Erfolgsserie gilt dennoch kollektive Freude

28.03.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Eine nicht ganz alltägliche Serie erlebt zur Zeit die zweite Handball-Männermannschaft des TSV Vaterstetten. Gegen SV 1880 München, aktueller Konkurrent um den dritten Platz der Bezirksklasse Gruppe1, wurde mit einer neu ins Bewußtsein gedrungenen Portion Selbstvertrauen ein knapper, glücklicher aber auch nicht unverdienter 21:20(9:12)-Sieg erkämpft.

„Tolle Rückrunde, neun Spiele, acht Siege, 17:1 Punkte und dritter Platz“, attestiert TSVV-Coach Alex Berger seiner M2 einen gelungenen Höhenflug. Bei noch zwei ausstehenden Spielen gegen die davongeeilten Aufstiegskandidaten SV München Laim II und PSV München können die TSVV-Männer denen lediglich noch den Geschmack der Titelfeier verderben.

Gegen die 80er durchlebten die Vaterstettener eine emotionale Berg- und Talfahrt. Nach 13 Minuten 7:4 geführt, aber dann eine halbe Stunde mehrfach mit bis zu fünf Treffern zurückgelegen, sollte eine glanzvolle letzte Viertelstunde trotz dreier ausgelassener Strafwürfe aber mit einem großartigen Fabian Jäger im Tor das Spiel noch gedreht werden, in dem Patrick Domcke 33 Sekunden vor dem Abpfiff der umjubelte Siegtreffer gelang.

„Bitte heute keine Konjunktivsätze“, meinte Berger. „Ein ‘was wäre wenn‘ können wir uns sparen. Freut euch heute einfach nur und schaut darauf, im nächsten Jahr die Hinrunde nicht zu verschlafen“, war sein Schlusssatz, bevor es zur Feier des Tagessiegs ging.

Vaterstetten: Fabian Jäger (Tor), Lukas Malecki (1), Paul Rieger (5), Julian Reindl (2), Patrick Domcke (5), Philip Brechensbauer (2), Rouven Nies, Sven Bauer (2), Thomas Edelmann, Sebastian Taenzler (1), Johannes Thalmeier (1), Sebastian Öttl (1), Julian Hübsch, Moritz Malecki (1)


Verwarnungen: TSVV 3, SV1880 2
Zeitstrafen: TSVV 3, SV1880 2
Strafwürfe: TSVV 3/davon verwandelt 0, SV1880 4/4
Schiedsrichter: Thomas Bräuer

jwg