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Damen 1

TSVV-Damen mitten im Endspurt

Jetzt müssen alle Kräfte mobilisiert werden

07.04.2018 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 180120 dietmannsried  melli tobi thomas jwg das Trainertrio Melanie Gernsbeck, Tobias Graf und Thomas Degmeyr (v.l.) kümmert sich mit Erfolg arbeitsteilig und akribisch um das sportliche Wohlbefinden der Vaterstettener Handballdamen. (Foto:jwg)

Vaterstetten – Vergleicht man die Anzahl der Pflichtspiele einer Handball-Landesliga der Damen mit einer 400m-Rundbahn, dann befänden sich die Spielpartner TSV Vaterstetten und TV Gundelfingen (Beginn: Sonntag, 15:30 Uhr, Sporthalle Humboldt-Gymnasium) vier Spieltage vor dem Saisonende etwa 60m vor der Ziellinie. Vaterstettens Damen haben nur die Reserve des Haunstettener Drittligisten vor sich, allerdings mit einem nur theoretisch aufholbaren Rückstand von sechs Punkten. Wichtiger ist der rückwärtige Blick. Da haben die TSVV-Damen zwei noch zu beachtende Verfolger. Die größere Gefahr geht dabei vom Vierten VfL Günzburg aus, der bei einer evtl. Punktgleichheit im direkten Vergleich das bessere Torverhältnis hätte. Gegnerinnen aus Gundelfingen schauen ebenfalls nach vorn und nach hinten. Ihr gegenwärtiger elfter Tabellenplatz war im Vorjahr für TSV Grafing das Urteil zum Abstieg. Der Abstand zum sicher rettenden zehnten Platz beträgt drei Punkte, unmittelbar hinter sich spüren die Schwaben den Atem der unmittelbaren Verfolgerinnen Dietmannried/Altusried, die ebenfalls noch um den Ligenerhalt kämpfen.

„Wir schauen nicht nach hinten“, meint dazu TSVV-Coach Tobias Graf, „das kostet Energie“. Gilt es doch für ihn und die TSVV-Damen, einerseits die tolle Serie von 30 Heimsiegen auszubauen, andererseits den Abstand zu den Verfolgern zu halten. Der Verschleiß einer nun schon acht Monate anhaltenden Saison ging auch an seinem Team nicht vorbei. Bereits 22 Spielerinnen kamen zum Einsatz. Nur drei – Johanna Gernsbeck, Paulina Junghan und Verena Taenzler – waren immer dabei und drei können die Saison nicht beenden. Einige beißen die Zähne zusammen, frei nach dem Motto „es wird schon gehen“. Gegen Laim waren nur elf Spielerinnen aufgeboten. Die Osterferien kommen gerade recht, um ein paar Handicaps auszukurieren.

Das Hinspiel bei den Schwaben hat Vaterstetten gewonnen. Die Situation hat sich aber geändert. Das Team des Trainerduos Joachim Kratsch/Christof Traut hat den bedingungslosen Erfolgsdruck. Die Vaterstettener wollen natürlich versuchen, dass bereits vor dem Spiel gegen Tabellenführer Haunstetten der zweite Platz in trockenen Tüchern ist. Da ist ein doppelter Punktgewinn gegen Gundelfingen unabdingbar.

Auf dem Spielfeld werden sich nur Frauen befinden. Schiedsrichterinnen sind Julia Kranich und Katharina Künstner (beide SpVgg Altenerding). Sie sind (noch) das einzige weibliche SR-Gespann im B-Kader Süd des BHV.im BHV-Kader (A und B) sind von 104 ernannten Mitgliedern insgesamt 6 Schiedsrichterinnen (akt. Stand  lt. BHV-Homepage)

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener  Merkur