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Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

Mit Selbstvertrauen in die „Hölle des Münchener Südens“

TSVV-Damen brauchen noch 2 Punkte zur Sicherung des 2. Platzes

14.04.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Nur noch drei Spieltage bietet die Handball-Landesligagruppe Süd der Damen. Entschieden ist bisher nur der Abstieg von TSV Aichach und TSV Schleißheim. HSG Dietmannsried/Altusried und TV Gundelfingen ringen noch um den Relegationsplatz, der den Abstieg abwenden könnte.

Noch offen ist die Situation an der Tabellenspitze. Bayernliga-Absteiger TSV Haunstetten II führte die Tabelle seit dem vierten Spieltag mit wachsendem Vorsprung an, dürfte aber Stand heute die vier für den Wiederaufstieg erforderlichen Punkte noch einfahren können. Eine für ihre Verhältnisse phantastische Saison spielten die Aufsteigerinnen vom TSV Vaterstetten. Sie haben frühzeitig den Klassenerhalt als erstes Saisonziel erreicht. Da sie jetzt aber schon 16 Spieltage hinter den Augsburgerinnen mit fünf Punkten Vorsprung auf die Verfolger den zweiten Platz bekleiden, stehen die TSVV-Damen vor dem Abschluss einer großartigen Saison. „Wir wollen über das, was möglich sein kann, gar nicht reden“, ist sich das Vaterstettener Trainertrio Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr einig. Am Ende könnten die Relegationsspiele für die Bayernliga möglich sein. 

Schließlich stehen sportlich noch drei richtige Brocken im Weg. Angefangen mit dem Spielpartner am Samstag (Beginn 18 Uhr) in der „Hölle Süd“ beim SV DJK Taufkirchen. Das seit dieser Saison verantwortliche DJK-Trainergespann Oliver Götsch und Paul Michlein hatte höhere Ziele als den aktuell neunten Platz, der sogar einen Platz schlechter ist als im Vorjahr. War die Hinrunde mit dem dritten Rang noch vielversprechend, so war in der Rückrunde die Ausbeute auf heimischen Boden mit bisher nur einem Sieg besonders enttäuschend.

Auch die TSVV-Damen spielten eine bessere Hinrunde. Mehrere Langzeitausfälle sorgten dafür, dass die Leichtigkeit etwas verloren ging. Zuletzt hat sich Sophia Vogt wegen einer nicht ausgeheilten Schulterverletzung für den Rest der Saison verabschiedet. Sie fehlt nun besonders im Abwehrblock.

Die TSVV-Damen fahren aber deshalb nicht chancenlos nach Taufkirchen. „Wir haben zuletzt zwei Mal klar gewonnen und gehen zuversichtlich ins Spiel“, üben die TSVV-Damen den Erfolgsschwur. Schließlich haben sie für Angriff und Abwehr die deutlich besseren Werte und auch „der klare Hinspielerfolg hat unsere Selbstvertrauen gestärkt“.

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur