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Damen 1

Topspiel der Landesliga in Vaterstetten

Trägt die Begeisterung der TSVV-Damen auch gegen Haunstetten?

21.04.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Noch ist die Euphorie über die eigentlich sensationell erreichte Relegation für den Aufstieg in die Bayernliga in den Köpfen der Handballdamen des TSV Vaterstetten, da wartet am vorletzten Spieltag das auf dem Papier Topspiel der Liga. Am Sonntag (Beginn 18 Uhr, Sporthalle Humboldt-Gymnasium) ist die Drittliga-Reserve vom TSV Haunstetten als Tabellenführer zu Gast und wird vom einzigen Verfolger gefordert..

 

„Wir glauben nicht an Wunder“, sind sich die TSVV-Verantwortlichen einig, dass die ersten beiden Tabellenplätze zementiert sind und sehen ein Umkehrung des Hinspiel-Ergebnisses als ein Phantasiebild von Träumern. Natürlich ist Haunstetten in der Rückrunde nicht mehr so souverän wie in der ersten Saisonhälfte. Die drei Auswärtsspiele In Kissing, Gröbenzell und Simbach gingen verloren. „Doch wer in Günzburg haushoch gewinnt, der dürfte auch in Vaterstetten klarer Favorit sein“, wehrt Trainer Tobias Graf alle Ambitionen ab. „Haunstetten hat als einziges Team im Schnitt über 30 Tore erzielt und die deutlich wenigsten Gegentore kassiert.“ Auch jetzt sind die Süd-Augsburger nach seiner Ansicht im starken Flow. Wie dieses Team überhaupt absteigen konnte, ist ihm ein Rätsel.

  

Natürlich wird er, auch im Hinblick auf die Relegationsspiele im Mai, taktische Varianten erproben. Er hofft darauf, dass seine Damen die Einstellung vom Taufkirchen-Spiel noch einmal abrufen können. Nur dann könne man über Außenseiterchancen reden. Die Stimmung beim letzten Training ließ diese Hoffnung zu. Klar ist aber auch, dass die Aufsteigerinnen aus Vaterstetten mehr erreicht als erhofft haben. „Die Relegation ist gesichert.“ Der Focus ist jetzt darauf gerichtet.

jwg


Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur