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Damen 1

Kissing als guter Sparringspartner für die Relegation

Die Schwaben machten den TSVV-Damen für 40 Minuten das Handballerleben schwer

02.05.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten -  Die Würfel sind gefallen in der Handball-Landesliga der Damen. Als Meisterinnen der Gruppe Nord ist die HSG Freising-Neufahrn ebenso in die Bayernliga  aufgestiegen wie die Reserve des Drittligisten TSV Haunstetten als bestes Team der Gruppe Süd. Nachsitzen müssen die jeweils Zweitplatzierten. Sie spielen in einer Relegationsrunde den dritten Aufstiegsplatz aus. Dafür haben sich MTV Stadeln (Nord) und TSV Vaterstetten (Süd) qualifiziert.
Die leise Hoffnung auf ein Straucheln des auf der Ziellinie etwas schwächelnden TSV Haunstetten ist angesichts des klaren 25:17-Heimsiegs der Schwaben gegen SV DJK Taufkirchen verstummt. So blieb ihnen der knappe Vorsprung von zwei Punkten erhalten.
Die Vaterstettener Handballdamen machten das Beste aus der Situation: „Kissing war im letzten Punktspiel ein bestens geeigneter Sparringspartner in der Vorbereitung auf die Relegation“, nahmen die Vaterstettener den eigenen 25:32 (16:15)-Erfolg  im letzten Pflichtspiel beim Kissinger SC mit bestmöglicher Aufstellung ernst. In den ersten 40 Minuten liefen die TSVV-Damen streckenweise einem Vorsprung des KSC hinterher, ohne abreißen zu lassen. Torwarttrainer Thomas Degmeyr hatte dafür plädiert Theresa Schwarz im Tor anfangen zu lassen. Die junge Nachwuchstorfrau machte ihre Sache sehr ordentlich und hatte lediglich mit Rückraumwürfen ihre liebe Not.
Vaterstetten zeigte lange Zeit im Angriff Probleme, sich gegen die hoch stehende KSC-Abwehr durchzusetzen, ließ sich aber von einem 4:1-Rückstand nicht beeindrucken. Aus Fehlern lernen, lautete die Devise. Als Jasmin Landsgesell in der 39. Minute die TSVV-Damen in Führung warf, sollte Kissing endgültig die Rolle der Verfolgerinnen übernehmen. So lange dauerte offensichtlich die Gewöhnung an den verharzten Ball. Die Vielseitigkeit im Angriff mit der Räume schaffenden Achse Johanna Gernsbeck, Nicola Mayerhofer, Verena Taenzler und Paulina Junghan sorgte gleichermaßen für Platz auf den Außenpositionen als auch für den Kreis. Die nicht aufzuhaltende pfeilschnelle Julia Schmidbauer profitierte in der Welle von der zunehmend sicheren Abwehr und der glänzend in der zweiten Halbzeit haltenden Maria Obermeier, die die Bälle schnell wieder ins Spiel bringen konnte.  Am Ende sollten die richtig gedruckten „Vizemeister“-Leibchen der Freude über Erreichtes Ausdruck verleihen. 


Vaterstetten: Maria Obermeier, Theresa Schwarz (beide Tor), Jasmin Landsgesell (2), Alena Kraus, Lisa Maria Becker (2), Julia Schmidbauer (8), Nicola Mayerhofer (4), Lilian Müller, Johanna Gernsbeck (1/1), Valerie Gollnhofer (3), Anna-Lena Vogel (3), Samantha Müller (1), Verena Taenzler (3), Paulina Junghan (5/2)
Verwarnungen: KSC 3, TSVV 4
Zeitstrafen: KSC 5, TSVV 4
Strafwürfe: KSC 4/davon 3 verwandelt, TSVV 5/3,
Schiedsrichter: Christian Geißler (HG Quelle Fürth), Alexander Polz (TSV Schleißheim)


In der Relegation gegen MTV Stadeln

Die Termine für die Relegationsspiele sind festgelegt. TSV
Vaterstetten hat zuerst Heimrecht und spielt gegen MTV Stadeln am Donnerstag, den 10. Mai um 15:30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Vaterstetten. Zum Rückspiel am Samstag, den 12. Mai um 17 Uhr haben die Vaterstettener einen Bus gechartert. Abfahrt ist um 13 Uhr am Gymnasium Vaterstetten. Rückkehr voraussichtlich 21:30 Uhr. 
Spielort: Julius-Hirsch-Sportzentrum, Kapellenstr. 39, 90762 Fürth

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur