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Damen 1

Vaterstetten fährt trotz Niederlage optimistisch nach Fürth

Spiel vor der Pause viel zu nervös

11.05.2018 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 180510 relegation 1 der nachwuchs steht schon bereit Es wird sicher noch eine Weile dauern, bis die "Gangster-Kolibris" irgendwann mal soweit sind. Mitfiebern und Daumendrücken hat schon mal ganz gut geklappt (Foto:jwg)

Es ist noch alles möglich. Die Handballdamen haben das erste Relegationsspiel für den Aufstieg daheim zwar mit 27:29 (9:13) Toren verloren, doch lässt das Ergebnis eine Wende als nicht unmöglich erscheinen.


Vaterstetten – In den letzten Tagen wurde in Vaterstetten hier und da das T-Shirt mit dem Aufdruck „Vizemeister 2017/18“ gesehen. Es war letztlich die Motivation der Handballdamen des TSV Vaterstetten für die Relegationsspiele gegen MTV Stadeln. Schließlich verliehen die Leibchen den Ausdruck der Freude über Erreichtes.


„Wir feiern die großartig verlaufende Saison beim letzten Heimspiel“, verbreitet Abteilungsleiter Christian Vogel gute Laune. Dass es ausgerechnet ein Relegationsspiel gegen die Zweiten der Landesligagruppe Nord um den Aufstieg in die Bayernliga geworden ist, verlieh dem Spiel die besondere Note. An den Händen der jüngsten TSVV-Handballer, den „Gangster-Kolibris“, wurden die „Heldinnen“ der Saison 2017/18 unter dem Beifall der Zuschauer auf der seit langer Zeit wieder vollen Tribüne auf das Spielfeld geleitet.


Die Gäste aus dem Fürther Ortsteil Stadeln hatten sich gut vorbereitet und auch drei Superlative im Gepäck: Jüngste Mannschaft (19 Jahre im Schnitt, bester Angriff (786 Tore) und fairste Abwehr (in Summe 114 gelbe und rote Karten, Zeitstrafen) der gesamten Landesliga. Die TSVV-Damen mussten auf die kranken Kreisläuferinnen Marina Hartmann und Jasmin Landsgesell verzichten, dafür war Sophia Vogt für die Stabilisierung der Abwehr wieder im Kader.



Thumb 180510 stadeln1 johanna gernsbeck zum ersten ausgleich jwg Als die Welt im Spiel noch in Ordnung schien: Johanna Gernsbeck gleicht zum 1:1 aus (Foto:jwg)

Die Franken gaben in Vaterstetten den Ton an und gingen gleich in der ersten Minute per Strafwurf in Führung. Bis zum 3:3 hielten die TSVV-Damen das Ergebnis offen, doch dann häuften sich die Fehler gegen die offensiv gut gestaffelte Abwehr. 21 Angriffsfehler waren in der ersten Halbzeit einfach zu viel. Nur drei Feldtore, dafür sechs Strafwürfe waren die ziemlich dürftige Bilanz im ersten Spielabschnitt.

Auch in der zweiten Spielhälfte zeigten die Gäste ein geschicktes Kreisspiel und ließen mit aufmerksamer Rückwärtssicherung wenig Gegenstöße zu. Die sonst mit Superlativen verwöhnende Torfrau Maria Obermeier ließ ausgerechnet in diesem wichtigen Spiel einige sonst Tabutore zu. Aufholjagden ließ Stadeln nur auf zwei Tore zu. Acht Minuten vor Schluss führten Stadelns „Störche“ mit 21:26 Toren. Doch die tapfer kämpfenden Schützlinge von Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr kamen mit spielerischen Aktionen zurück und verkürzten auf einen Hoffnung erhaltenden Rückstand.  „Es gibt ein paar Stellschrauben zum Einstellen“, meinte Coach Graf. „Unser tolles Team hat immer gekämpft. Aufgeben ist in unserem Wortschatz gestrichen.“ Na dann, auf zum MTV Stadeln.

 

Vaterstetten: Maria Obermeier, Theresa Schwarz (beide Tor), Alena Kraus, Lisa Maria Becker (5/2), Julia Schmidbauer (3), Nicola Mayerhofer (5), Lilian Müller, Johanna Gernsbeck (6/5), Valerie Gollnhofer, Anna-Lena Vogel (1), Samantha Müller, Sophia Vogt, Verena Taenzler (5), Paulina Junghan (2)

Verwarnungen: TSVV 2, MTVS 3
Zeitstrafen: TSVV 1, MTVS 2
Strafwürfe: TSVV  9/davon 7 verwandelt, MTVS 5/5

Schiedsrichter: Felix Donaubauer/ Benedikt Wille (beide SpVgg Altenerding

Für das Rückspiel am Samstag, den 12. Mai um 17 Uhr beim MTV Stadeln haben die Vaterstettener einen Bus gechartert. Abfahrt ist um 13 Uhr am Gymnasium Vaterstetten. Spielort: Sporthalle Kapellenstr. 39, 90762 Fürth.  Rückkehr voraussichtlich 21:30 Uhr.

jwg


Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur