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Damen 1

Relegation Bayernliga - Endspurt in Stadeln

Coach Graf ist überzeugt: „Das können wir drehen!“

12.05.2018 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 180510 stadeln1 nico mayerhofer jwg Nico drehte erst nach der Pause richtig auf, da gelang ihr dann auch noch das 800. Saisontor: "Das hätte ich gerne schon früher als in der 60. Spielminute getan."

Vaterstetten - „Wir sind keine Roboter“, können die Handballdamen vom TSV Vaterstetten getrost zugeben nach der etwas überraschenden 27:29-Niederlage gegen MTV Stadeln im heimischen Auftakt zu den Bayernliga-Relegationsspielen.

Viel Zeit zur Regeneration bliebt nicht, denn schon heute ist um 17 Uhr in Fürth das Rückspiel. Zwei Mal darüber schlafen und die richtigen Erkenntnisse ziehen. Co-Trainerin Melanie Gernbeck bringt es auf den Punkt: „Wir waren weit von unserer Bestform entfernt. Es sind trotzdem nur zwei Tore Rückstand. Das ist nichts im Handball“. Auch Coach Tobias Graf sieht keinen Grund zur Dramatisierung. „Wir waren in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft, haben es leider nicht ganz geschafft, das Ruder herumzureißen.“  Torwarttrainer Thomas Degmeyr ergänzt: „Überraschend war natürlich auch die eigentlich unbekannte Unsicherheit im eigenen Tor. Einig sind sich Team und Mannschaftsführung: „Wir haben die ersten zehn Minuten verpennt.“ Da sind die Gäste mit ihrem Dreigespann Mustafic, Ebersberger und Schlechinger erstmals auf 4:8 Tore davongezogen.

Die TSVV-Abwehr hat sich im Spielverlauf zunehmend auf die Stärken der Gegner einstellen können. Einigkeit herrscht auch über die Perspektiven vor dem Rückspiel. “Wir sind gewarnt und haben die Stärken des MTV-Teams kennengelernt. Das können wir drehen“. Es gilt vielleicht auch, den Geist der letzten Spiele gegen Taufkirchen, Heimstetten und Kissing zu wecken. Jedenfalls ist nach zweimal drüber schlafen der Kampfgeist schon wieder auf voller Höhe. Das Vertrauen in die Mannschaft ist unerschütterlich. Alle im ersten Spiel eingesetzten Spielerinnen sind fit und dabei.

Die Fans rufen euch zu: „Habt keine Angst vor Fehlern! Gebt 60 Minuten 100 Prozent! Dann werden richtig gute Dinge passieren!“

An Unterstützung wird es nicht mangeln. Der Bus für die Fahrt zum wichtigsten Spiel des Jahres ist bereits voll. Es werden wohl noch Fahrgemeinschaften gebildet.

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur