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Damen 1

Mittelfeld-Stelldichein in Vaterstetten

Vaterstetten und Gast Kissing wollen Startschwierigkeiten ablegen

06.10.2018 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 180930 ebe jelena christina sara jwg Chrissi (Mitte) verlässt nach eineinhalb Jahren als erste das "TSVV-Handball-Lazarett. Jelli und Sarah mussen wohl noch warten

Vaterstetten – „Diese Landesliga-Saison wird wohl eine andere werden“, mutmaßte das Trainertrio der Handballdamen des TSV  Vaterstetten bereits vor dem ersten Anpfiff. „Wir werden noch vier Wochen brauchen, bis wir unseren Rhythmus gefunden haben“, waren sich Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr Mitte September einig.

Drei Spieltage sind vorbei und die Saison fühlt sich anders an als im Aufstiegsjahr. Damals standen die TSVV-Damen einmal auf Platz eins, einmal auf dem zweiten Rang, drei Mal waren sie Dritte und zwei Mal grüßten sie vom vierten Rang. Danach über 20 Spieltage strebten sie permanent zur tadellosen Vizemeisteschaft.

Aktuell ist die neue Eigeneinschätzung nicht unrealistisch gewesen. Vor dem nun vierten Spieltag darf man sich an Grafs neue Zielvorgabe erinnern. Wie vor einem Jahr hieß das „nicht absteigen“. Jetzt steht die Mannschaft mit 2:4 Punkten im Mittelfeld und im Bewußtsein, an einigen Baustellen noch fleißig arbeiten zu müssen. Der aufgrund von Kaderänderung erforderliche Umbau ist vorangeschritten. Die von Valerie Graf eingelegte Spielpause kann aber endlich kompensiert werden. Nach über eineinhalb Jahren Verletzungspause kehrt Rechtsaußen Christina Hoffmann in den Kader zurück. „Darüber sind wir alle sehr froh“, meint Achsenspielerin Nicola Mayerhofer und hofft mit allen Mitspielerinnen auf ein erfolgreiches Comeback der sympathischen Außenspielerin.

Ansonsten spielt Vaterstetten mit dem Stamm der ersten drei Spiele. Diese Woche wurde an der Abwehrarbeit gefeilt. Zuletzt entstand der Eindruck einer verbesserungswürdigen Abstimmung. Das wird gegen SC Kissing (Beginn Sonntag, 15:30 Uhr, Gymnasium Vaterstetten) vonnöten sein. Die Situation der Gäste mit Ihrer Trainerin Julia Rawein zeigt Parallelen, weil auch sie Abgänge verkraften und Ergänzungen intern rekrutiert werden müssen. Der Auftakt gegen Laim war wenig verheißungsvoll wie auch Vaterstetten zuletzt gegen Forst United sich vom erneuten Heimnimbus verabschieden musste. Beide Mannschaften brauchen die frühen Punkte, soll die Saison einigermaßen stressfrei bewältige werden.  

jwg