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Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

Erst nach kämpferischer Steigerung „standesgemäß“

Super-Gau: Fünf von sechs Strafwürfen nicht genutzt

22.10.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten – Wer den Biorhythmus der Vaterstettener Handballdamen zukünftig für einen optimalen Spielplan heranziehen will, sollte beachten, dass die Samstagabende dafür offenbar nicht besonders gut geeignet sind. „Noch einmal davongekommen“, ließe sich feststellen nach dem nicht gerade berauschenden 25:35(12:14)-Erfolg der TSVV-Frauen beim Aufsteiger MTV Pfaffenhofen, denn die Schützlinge vom Trainertrio Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr brauchten quasi ein Dreiviertel der Spielzeit um endlich auf Touren zu kommen.

Erst liefen die Gäste eine Viertelstunde den MTV-Damen ergebnismäßig hinterher, weil sich einerseits die Abwehr einschläfern ließ (Biorhythmus?) und ansonsten im eigenen Angriff der „Chancentod“ die Erfolgsquote drückte. An den konsequent erprobten Theresa Schwarz (erste Halbzeit) und Sophia Hoffmann (nach der Pause) als Backup für die mit Knieproblemen geschonte Torfrau Maria Obermeier dürfte es nicht gelegen haben, denn sie erfüllten ihrer Aufgaben situativ richtig gut. Als Mitte der ersten Halbzeit fünf starke Minuten reichten, um einen 5:6-Rückstand in eine 12:7-Führung umzuwandeln, schienen die Würfel gegen die Einheimischen gefallen. Hellwach trumpfte da nur Nicola Mayerhofer auf, die sechs ihrer neun Treffer vor den Pause erzielte. Höhepunkt des Blackouts waren zwei innerhalb einer Minute vergebene Strafwürfe, was Tobias Graf veranlasste, in der Pausenansprache die ersten 30 Minuten emotional Revue passieren zu lassen.

Pfaffenhofen stemmte sich bewundernswert gegen die Niederlage, glich zum 14:14 aus, fiel aber auf 18:24 Tore zurück, weil die TSVV-Damen mit Treffern von Verena Taenzler, Johanna Gernsbeck und Paulina Junghan sich endlich auf ihre Stärken besannen. Es gelang den Gastgebern dann noch einmal auf 22;25 zu verkürzen. Dass die Vaterstettener „einen Zahn zulegen“ konnten, war ihrer Physis und spielerischen Qualität zuzuschreiben. In den letzten acht Minuten legten die Landesliga-Vizemeister dann Dank einer auch kämpferischen Steigerung noch einen „standesgemäßen“ Toreabstand ins Ergebnis.

Vaterstetten: Theresa Schwarz, Sophia Hoffmann (beide Tor), Christina Hoffmann (2), Lisa-Maria Becker, Julia Degmeyr (2), Nicoöla Mayerhofer (9), Antonia Junghan, Johanna Gernsbeck (5/1), Anna-Lena Vogel (3), Sophia Vogt (2), Paulina Junghan (4), Verena Taenzler (8), Selina Wipper

Wilfried Gillmeister (jwg)