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Damen 1

Vaterstetten will Aufwärtstrend bestätigen und oben dranbleiben

Gegen Ostallgäuerinnen in Anzing "auswärts dahoam"

27.10.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten - Verfolger oder schon im Mittelfeld der Handballdamen in der Landesliga? Diese Frage ließe sich zur Partie zwischen TSV Vaterstetten und der SG Biessenhofen/Marktoberdorf stellen. Es ist auch ein Spiel mit zwei Auswärtsmannschaften, denn die TSVV-Damen müssen wegen Sanierungsarbeiten im Gymnasium die Gastfreundschaft des Nachbarn SV Anzing in Anspruch nehmen (Samstag, 17 Uhr, Sportzentrum Anzing).

Noch sind beide Teams Verfolger der verlustpunktfreien Teams von TSV EBE Forst United und SV München Laim, denn die vier Plätze zwischen drei und sechs trennt bei gleichem Punktestand von 8:4 nur das Torverhältnis. Nur der Sieger darf sich dann noch Verfolger nennen, denn ein größerer Abstand hieße schon mal „ab ins Mittelfeld“. Alles deutet daraufhin, dass der Herbstmeister erst am letzten Spieltag der Hinrunde ermittelt wird, wenn die beiden vorn stehenden Teams aufeinandertreffen werden.

Veränderte „Heimspiel“-Bedingungen liegen auch angesichts der Erlaubnis von Haftmitteln in Anzing im Gegensatz zu Vaterstetten vor. Da in Marktoberdorf ebenfalls Haftmittelverbot herrscht, werden sich vermutlich beide Teams auf Nichtanwendung verständigen.

Drei Siege in Folge haben bei den TSVV-Damen für Stärkung in allen Mannschaftsteilen gesorgt. Auch die Gäste haben ihre Mini-Krise mit einem deutlichen Heimsieg über TSV Herrsching überwunden. „Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe“, ist sich Chefcoach Tobias Graf ziemlich sicher, dass sich der hohe Heimspielerfolg (30:20) vom Vorjahr nicht wiederholen wird. Die SG hat sich offenbar auswärts verbessert. Holten sie in der Vorsaison sieben der neun in der Fremde erzielten Punkte bei Absteigern, so mussten heuer schon jetzt Bayernliga-Absteiger Ottobeuren und HT München daheim Federn lassen. Die TSVV-Abwehr muss besonders auf den halbrechten Rückraum der Ostallgäuerinnen mit den Geschwistern Zeiler aufpassen.

Ansonsten fährt Cheftrainer Tobias Graf nach dem Grundsatz, einem erfolgreichen Team das Vertrauen zu schenken, wenn alle gesund und fit sind. So werden in Anzing auch wieder zwei von drei Torfrauen auf der Bank sitzen. Die Sicherheit kommt auch mit der Kontinuität. Neun von 16 bisher eingesetzten Spielerinnen waren in allen Spielen dabei, wobei in den bisherigen sechs Spielen nur einmal das volle Kontingent ausgeschöpft wurde.

jwg