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Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

Vor Simbach-Spiel: „Wir müssen auswärts noch selbstbewusster spielen“.

Ziel: "Endlich auch einmal aus Simbach erfolgreich zurückkehren"

17.11.2018 | von Wilfried Gillmeister


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Vaterstetten- Das Momentum der Tabelle der Handball-Landesliga Süd der Damen zeigt gegenwärtig die höchste Spannung auf den Plätzen drei und vier. Dort stehen vier Spieltage vor Abschluss der Hinrunde mit gleicher Punktzahl und nahezu gleicher Tordifferenz TSV Vaterstetten und TSV Simbach. Beide Teams treffen nun am Samstag in Simbach (Beginn 16 Uhr, Schulzentrum Obersimbach) aufeinander.  Meisterschaftsambitionen standen bei beiden nicht auf der Agenda. So ist die Erwartungshaltung eher auf ein eher befreites Spiel mit rein sportlichem Ehrgeiz gerichtet.

Die Mannschaft von Trainer Jost Brand zeigt auch heuer wieder auffällige Heimstärke. Alle bisherigen fünf Heimspiele haben sie mit einer durchschnittlichen Tordifferenz von fast sieben Treffern gewonnen. Vaterstetten verlor dort in der letzten Saison chancenlos mit neun Toren Unterschied. Doch man kennt sich ja indessen und kann davon ausgehen, dass es heuer auf jeden Fall enger ausgehen wird. Die Protagonistinnen bei Simbach sind mit Stefanie Kube, Bettina Brandmeier und Sabrina Brand die gleichen wie in der Vorsaison. Torgefährlich sind die Simbacher Damen auf allen Positionen. Nicht von ungefähr haben sie die drittbesten Angriffsreihe der Liga. 

Angriffsmäßig scheint im Team des Trainertrios Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr der Knoten geplatzt zu sein. Ob die Abwehr gegen das daheim im Schnitt 32 Treffer werfende Gastgeberteam die richtige Einstellung findet, muss sich zeigen. Ansonsten: „Wir sind ziemlich im Soll“, meint Tobias Graf, „einzig richtig ärgerlich war die Niederlage in Haunstetten vor zwei Wochen“.

In Spielen mit TSV Simbach fallen stets viele Tore. Mit über 58 Treffern pro Spiel sind sie nach insgesamt 59 Spielen Spitzenreiter. Das deutet aber auch auf eine Achillesferse hin. Vor lauter Angriffslust leidet das Abwehrverhalten. Die Devise für Vaterstetten dürfte sein, mit den eigenen Stärken die Schwächen der anderen zu nutzen. Graf: „Wir müssen uns auch angewöhnen, auswärts selbstbewusster aufzutreten“. Mal sehen, ob das alles in Simbach greift.

jwg