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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!
Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

Mit aufgefülltem Energietank gegen HT München

Duell alter Rivalen im Landesliga-Mittelfeld mit frischen Kräften

01.12.2018 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten - Lang, lang ist‘s her, als Begegnungen zwischen den Handballdamen von TSV Vaterstetten und SV DJK Taufkirchen oder TSV Unterhaching die Sporthallen füllten. Aber damals – weit über ein Jahrzehnt ist es her – fanden diese Duelle auf Regionalliganiveau statt. Doch hüben wie drüben gab es Generationswechsel und Einschnitte mit Neuaufbau allenthalben. Heute, genauer am Sonntag um 15:30 Uhr, finden sich die Teams in der Sporthalle des Vaterstettener Humboldt-Gymnasiums auf Landesliganiveau wieder.

Die beiden Südmünchener Vereine haben sich zudem als HT München (HT steht für Hachinger Tal) zusammengeschlossen. Ob der Zusammenschluss bei den Damen für Synergieeffekte gesorgt hat, wird sich vielleicht am Sonntag zeigen. Immerhin hat die Mannschaft des Gästetrainers Oliver Götsch mit den letzten zwei Erfolgen über die Dachauer Reserve und TSV Herrsching eine Miniserie hingelegt und sich von der Nähe zu den Abstiegsrängen in Richtung Mittelfeld abgesetzt.

Genau dort befinden sich nach einer enttäuschenden 36:30-Niederlage in Simbach die Vaterstettener Damen, die nach dieser unnötigen Abfuhr wohl endgültig den Anschluss zu den vordersten Plätzen verloren haben. „Umso mehr ist es jetzt wichtig, den jetzigen fünften Platz zu stabilisieren“, hofft Coach Tobias Graf, dass die zweiwöchige Spielpause genutzt wurde, um den Energietank wieder aufzufüllen. Lisa-Maria Becker (Kreis) und Theresa Schwarz (Tor) sind wieder dabei. Erst einmal in dieser Saison hat der TSVV-Trainerstab mit Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr das volle Kontingent von 14 Spielerinnen ausgeschöpft. Die TSVV-Damen müssen auf der Hut sein, denn die Gäste sind gegenwärtig „im Flow“ und wollen Weihnachten auf einem „gemütlichen“ Mittelfeldplatz feiern. Dazu ist das Soll aber noch nicht erfüllt.

Dem haben die TSVV-Damen mindestens ihre Stärke in heimischer Halle entgegenzuhalten. Das Erfolgspendel schlägt eindeutig zu Gunsten eigener Halle aus.  Die Vorsaison mit klaren Vaterstettener Siegen und in Summe 19 Differenztoren ist kein gültiger Maßstab, weil das Team aus dem Hachinger Tal mit der damaligen Mannschaft nicht mehr verglichen werden kann.

jwg