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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

04.10.2007

TSV Vaterstetten in Unterhaching auf dem Prüfstand

von Wilfried Gillmeister

Oberbayern-Derby

Vaterstetten – Die Bayernliga-Saison der Handballdamen ist noch jung. Trotz positiver oder auch negativer Überraschungen können alle Mannschaften noch an ihren Zielen festhalten. Gemessen am aktuellen ersten Tabellenplatz schießen die Handballdamen des TSV Vaterstetten ungewollt über das Ziel hinaus.

Mit Recht relativiert TSVV-Trainer Thomas Eck den haushohen 33:11-Sieg über Burghausen. „Dazu war der Gegner an dem Tag einfach kein Gradmesser“, bremst Eck jede Euphorie aus. Schließlich muss er am Samstag mit seinen Damen zum oberbayerischen Derby beim TSV Unterhaching (Beginn 19.30 Uhr, Hachinger Halle, Grünauer Allee 6) antreten, jener Mannschaft, die sich selbst angenehm mit dem Sensationssieg beim ASV Dachau überrascht und damit wohl bestens auf das Match gegen TSV Vaterstetten eingestimmt hat. Ein Grund dafür, dass die TSVV-Damen trotz der bekannten spielerischen Vorteile nicht unbedingt als Favorit gelten.
Zwei der jungen Talente, die gegen Burghausen das Vertrauen des Trainers rechtfertigten: Laura Cuperus trägt die 16, sie ist aber die Nummer 1. Laura stand im Tor stets goldrichtig.......
„Die werden sich gegen uns zerreißen,“ weiß Eck aus der Erfahrung vieler Lokalderbys. Seine Mannschaft hat in der Vorsaison gegen die damaligen Aufsteiger zwar beide Spiele gewonnen, in Unterhaching sogar klarer als daheim. „Das ist Vergangenheit,“ macht sich Eck eher Gedanken um die aktuelle Situation.

Es muss mit Monika Schnell und Jessica Remmel weiter zwei Ausfälle kompensieren, die zuvor als sichere Bank für die Saison gesetzt waren. „Mein Problem ist, dass ich viele junge Spielerinnen einsetzen kann, die ich aber nicht überfordern darf,“ leitet Eck mit Vorsicht und Behutsamkeit nun zwangsweise die weitere Verjüngung ein.

Doch auch bei den jungen Damen geht nicht immer alles glatt. Valerie Gollnhofer hat am Dienstag das Training wegen Rückenschmerzen abgebrochen. Und sonst? „Die jungen Talente sind noch von ihren sich schnell verändernden Stimmungen abhängig. Da muss man Geduld haben.“

Auf jeden Fall hat Eck in der Spielpause noch einmal die Trainingsbelastung angezogen. „Unsere konditionellen Vorteile haben schon oft den Ausschlag gegeben,“ wird Eck auch nach dem Hachinger Spiel noch weiter die Grundlagen festigen.

Wichtig ist, dass aus der Tabellensituation nicht Erwartungen ausgelöst werden, die nicht realitätsbezogen sind. Eck bleibt mit seinen Damen auf dem Teppich. „Wir werden nicht Meister werden. Die Regionalliga kann gegenwärtig kein Thema sein. Das Potenzial, in der Bayernliga vorn mit dabei zu sein, ist vorhanden.“ Das ist schließlich auch sein eigener Anspruch. Die graue Maus der Liga zu sein, will er lieber anderen überlassen.
...... und auf Linksaußen flitzte Isi Höcht so erfrischend wie mutig in die Spitze. Isi glänzte mit sieben teils schön verzögerten Sprungwurftoren (Fotos: jwg)