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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!

Teamsport vom Allerfeinsten

07.12.2007

Mit voller Konzentration dem Leichtsinn begegnen

von Wilfried Gillmeister

TSVV-Damen sind Favorit gegen Aufsteiger

Vaterstetten – Vor dem Heimspiel seiner Handballdamen vom TSV Vaterstetten am Sonntag gegen den Aufsteiger und Tabellenachten TuSpo Heroldsberg (Beginn 13.30 Uhr, Gymnasium) wäre Trainer Thomas Eck erstmals beinahe vor der Qual der Wahl gestanden. Abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Monika Schnell Jessica Remmel hätte er beinahe den kompletten übrigen Kader zur Verfügung gehabt. Aber eben nur fast.

Handballer, bleib bei deinem Spiel, ist man geneigt zu sagen angesichts der Sprunggelenksverletzung von Torfrau Laura Cuperus, die sich am Donnerstag beim Aufwärmprogramm unter dem Basketballkorb verletzte. „Das wird wohl etwas länger dauern als bis Weihnachten,“ sieht Eck schon wieder graue Wolken aufziehen. Dafür rückt die noch 16jährige angehende Kinderpflegerin Janine Völkel in den Kader.
Verena Bruni ist wieder dabei. Mit ihrem schnellen Antritt ist sie meist nicht mit fairen Mitteln zu bremsen.(Foto: jwg)

Die Mannschaft, die zuletzt bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld überzeugend auftrat, wird auf jeden Fall geändert werden, weil Verena Bruni wieder spielen kann. „Sie ist für den Spielaufbau unverzichtbar,“ denkt Eck darüber nach, wer den Protokolldienst auf der Auswechselbank übernehmen muss.

Die Gäste aus Heroldsberg kommen relativ sorgenfrei nach Vaterstetten. Schließlich haben die Aufsteigerinnen alle vier Spiele gegen die hinter ihnen liegenden Mannschaften gewonnen und gegen vermeintliche Favoriten auch auswärts beste Visitenkarten hinterlassen. Von den Tabellenachten erwartet in Vaterstetten beim überzeugenden Tabellendritten niemand einen Sieg.


Doch Eck tut gut daran, den Ernst dieses Spiels seinen Damen klar zu machen. So galt das letzte Training der spezifischen Vorbereitung auf den Gegner. Mit Silja Kreuzer haben sie eine erfolgreiche Mittelspielerin (22 Treffer in den letzten zwei Spielen). „Heroldsberg hat sehr erfahrene Spielerinnen im Kader,“ warnt Vaterstettens erfahrener Coach, „die können bei uns locker antreten und das macht sie so gefährlich.“

Eck will vor der Weihnachtspause noch mindestens zwei Punkte im Soll haben. Dann stünden mindestens 16:6 Punkte und ein sicherer dritter Rang nach der Hinrunde fest. Die Umsetzung des Vorhabens hat jedenfalls am Sonntag höhere Wahrscheinlichkeit als eine Woche darauf. Da muss das Eck-Team zum überlegen durchziehenden Tabellenführer ESV 27 Regensburg.


Wilfried Gillmeister (jwg)
Tina Augenthaler (links) hat familiäre Verstärkung erhalten. Schwester Lisa hat sich als Kreisläuferin in den Kader gespielt. (Foto: jwg)