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Damen 1

Am Ende einer langen Saison

TSVV-Team in Dachau als Schicksalsgegner

04.05.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190324 02 haunstetten laola nach dem sieg jwg TSVV-Damen wollen in Dachau noch einmal jubeln (Foto:jwg)

Vaterstetten – in der Handball-Landesliga Süd der Damen sind fast alle Würfel gefallen. So geht es im Topspiel Meister (TSV EBE Forst United) gegen Vize (SV München Laim) nur noch ums Prestige und dass zum Finale und Meisterwimpel-Übergabe die Frisuren gut sitzen. Am Tabellenende sieht es noch ein wenig anders aus. Fest steht, dass TSV Ottobeuren nach Bayernligaabstieg nun weiter nach unten durchgereicht wird.

Den Blick auf die letzten Hoffnungsstation, den Relegationsplatz für den Klassenerhalt, haben die beiden Aufsteiger MTV Pfaffenhofen, die dritte Mannschaft des Drittligisten Haunstetten sowie die Reserve des als Bayernligameister in die Regionalliga Süd aufsteigenden ASV Dachau gerichtet. Dachaus Zweite empfängt in der heimischen Georg-Scherer-Halle zum für sie alles entscheidenden Spiel den TSV Vaterstetten. Alle Spiele des letzten Spieltags – und das erhöht das Spannungsmoment - beginnen um 14 Uhr.

Am meisten prekär ist die Situation für ASV Dachau. Die Mannschaft muss gewinnen, will sie noch eine Chance auf die Klassenerhalts-Relegation haben. Um diese Position zu erreichen, muss aber Pfaffenhofen verlieren und Haunstetten III darf maximal einen Punkt gewinnen. In dem Fall hätten die Dachauer Damen bei Punktgleichheit mit beiden Kontrahenten über den Direktvergleich die Chance, über Relegationsspiele (Gegner aus der Landesliga Gruppe Nord steht noch nicht) die Klasse zu erhalten.

Die Damen des TSV Vaterstetten müssen sich also darauf einstellen, auf einen alle Möglichkeiten ausschöpfenden Gegner zu treffen. Das Team des Trainertrios Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr hat in den letzten vier Spielen nur 1:7 Punkte geholt und die eigenen Relegationschancen auf den Aufstieg in den Sand gesetzt. Aussicht auf Besserung vor dem letzten Spiel vermittelte allerdings die zweite Halbzeit am letzten Sonntag im Spiel gegen Vizemeister SV München Laim.

Vaterstetten kann in Dachau wieder Anna-Lena Vogel einsetzen. Die hat in der letzten drei Partien verletzungsbedingt die rechte Angriffsseite nicht verstärken können. Mit dabei sind auch Nicola Mayerhofer, Paulina Junghan und Verena Taenzler, die bei allen Spielen dabei waren. Letztgenannte kann bei für sie gutem Verlauf erstmals im Damenteam noch die 100Tore-Schallmauer pro Saison durchbrechen.

Wilfried Gillmeister (jwg)

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur