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Damen 1

Endlich gehts nach sechs Wochen Pause wieder los

Rodeln im Vorbereitungsprogramm für die Rückrunde

26.01.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190121 d1 rodeln kalaalm jwg Grad lustig wars nach dem 3stündigen Training in Brannenburg rodelnd auf der beleuchteten Kala-Alm-Abfahrt

Vaterstetten – Mit Voranschreiten der Handball-WM naht für Handball-„Normalos“ das Ende der handballfreien Zeit. „Wir haben ganz ordentlich trainieren können“, meinte Tobias Graf , Trainer der Landesliga-Damenmannschaft des TSV Vaterstetten, „abgesehen davon, dass unsere Halle zum Training wegen der Schneelast auf dem Hallendach vorübergehend gesperrt war“.

Die Hinrunde hatten die TSVV-Damen zufriedenstellend mit einem klaren 32:20-Erfolg über ASV Dachau II auf dem vierten Platz abschließen können. Nach einer sechswöchigen Pause scheint das Team für den Rückrundenstart (Sonntag, 15:30 Uhr, Halle Humboldt-Gymnasium) fast besser vorbereitet zu sein als zum Saisonstart. Auch damals hieß der Gegner TSV Herrsching, der in der Halle am Ammersee nur mit viel Mühe bezwungen werden konnte. Graf warnt seine Damen auch eindringlich davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die kämpfen energisch um den Klassenerhalt“.

Die entfachte Euphorie durch die WM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft hat Spuren hinterlassen. „Was am Bildschirm leicht wirkt, ist das Ergebnis von einstudierten Aktionen“, warnt Graf vor den im Training beobachteten Nachahmungstendenzen. „Keine riskanten Schnörkel, sondern das, was ihr sicher beherrscht“, gibt er bei allem Bestreben, immer etwas besser werden zu wollen, mit auf den Weg. Und das ist ja auch schon eine ganze Menge.


Thumb img 20190120 wa0001 Schöpferischen Pause beim fast dreistündigen Training mit den Damen vom TSV Brannenburg

Auf dem besten Weg der Wiedereingliederung in das Spielsystem ist Jelena Hugo. Die junge Vaterstettenerin hat nach einem komplexen Kreuzbandriss über ein Jahr pausiert und sich zunächst behutsam und dann intensiver auf ihr Comeback vorbereitet. Seit einigen Wochen trainiert sie bereits wieder mit der Mannschaft. Das Trainertrio Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr zögern aber noch mit dem ersten Einsatz. Ungewiss ist auch der Einsatz von Linksaußen Julia Degmeyr, die wegen einer Entzündung gerade erst die Antibiotika abgesetzt hat und noch nicht voll bei Kräften scheint. Auf jeden Fall wird Torfrau Theres Schwarz wegen Grippe fehlen. Ansonsten sind alle, die zuletzt gespielt haben, „an Deck“.

Die Stimmung ist gut. „Unser bisheriges Abschneiden ist vollkommen o.k.“, will Graf seine Mannschaft nicht am Vizemeistertitel der Vorsaison messen. Angesichts der zu verkraftenden Ausfälle (u.a. Jelena Hugo, Valerie Gollnhofer, Jasmin Landgesell, Sara Bross) ist der vierte Platz vollkommen in Ordnung. „Viel mehr ist heuer nicht drin“, sind sich die Trainer einig. „Vorn wird es einen Zweikampf bis zum letzten Spieltag geben“, ist sich Melanie Gernsbeck sicher, „wir können höchstens noch auf Platz drei schielen.“ Aber das ist dann dieses Jahr schon nicht mehr so ein Masterziel.

jwg