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Damen 1

Favorit Vaterstetten setzt sich in letzter Sekunde mit Glück durch

Freude und Frust mit Kreuzbandriss: Sara hats überstanden, Lena hat OP vor sich

06.05.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190504 damenteam in dachau jwg Am Ende einer langen Saison; TSVV-Vögel schließen erfolgreich ab

Vaterstetten – Die Faktenlage blieb am letzten Spieltag der Handball-Landesliga Gruppe Süd unverändert. Doch während sich im Topspiel zwischen Meister Ebersberg und Laim wegen der für die Vizemeister noch ausstehenden Relegation niemand mehr verletzen wollte, ging es im Spiel des Tabellenfünften TSV Vaterstetten beim ASV Dachau II voll zur Sache.

Die Gastgeber hatten die höchst ungünstige Ausgangslage. Nur ein Sieg konnte helfen, vorausgesetzt, dass die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt nicht punktet. So spielte das Internet am Spielfeldrand mit und die Ergebnisse von Haunstetten III und Pfaffenhofen verliefen zu Gunsten der Münchener Vorstädter. Vaterstetten, im Hinspiel noch klarer Sieger, bekam die Kampfkraft einer mit dem Rücken zur Wand stehenden Mannschaft zu spüren. Doch auch die TSVV-Damen wollten nach einer Serie von vier nicht gewonnenen Spielen sich selbst und dem Trainergespann Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr einen Erfolg zum Abschluss gönnen. Es sollte auch der Einstand für Sara Bross nach monatelangem und geduldigen Wiederaufbau nach ihrem Kreuzbandriss werden.


Thumb 190504 anna lena vogel und sara bross jwg 2x Kreuzbandriss: Anna-Lena nimmt bevorstehende lange Pause mit Galgenhumor, Sara hat sie mit Erfolg überstanden (Fotos:jwg)

Eine Wiederholung des Hinspielergebnisses  war Utopie angesichts der Sachlage. Die Schützlinge von Katharina Reich und Veronika Marquart spielten nicht wie ein Abstiegskandidat sondern bestens mit und stellten die Favoriten aus Vaterstetten mit hoch stehender Abwehr vor zusätzliche Laufwege. Sie können für sich auch in Anspruch nehmen, drei Viertel der Spielzeit nicht zurückgelegen zu haben. Es war über die gesamte Spielzeit ein umkämpftes Spiel mit 11 Strafwürfen, sieben gelben Karten, einer roten Karte und 15 Zeitstrafen. Hätten die Schiedsrichterinnen mehr Linie als Gnade gezeigt, hätten es durchaus mehr sein können und die Spielfläche noch mehr Platz für Einzelaktionen geboten. In einer turbulenten und spektakulären Schlussphase mit vier Toren in letzter Minute hatten auf TSVV-Seite Jelena Hugo und Johanna Gernsbeck und Siegtorschützin Paulina Junghan das „glücklichere Händchen“ zum 28:29 (13:12)-Erfolg. Das bittere Ende traf die Dachauer Reserve. Sara Bross feierte für TSVV einen guten Einstand und deutete an, im eingespielten Zustand für das Team eine wesentliche Verstärkung sein zu können.

Vaterstetten: Maria Obermeier, Theresa Schwarz, Sophia Hoffmann (alle Tor), Christina Hoffmann (1), Jelena Hugo (2), Lisa-Maria Becker (1), Nicola Mayerhofer (4),Antonia Junghan, Melanie Gernsbeck (10/4), Sara Bross (1), Anna-Lena Vogel (n.e.), Sophia Vogt (4), Paulina Junghan (4), Verena Taenzler (2)


Verwarnungen: ASVD 3, TSVV 4
Zeitstrafen; ASVD 8, TSVV 7
Rote Karte: TSVV 1
Strafwürfe: ASVD 5/4, TSVV 6/4
Schiedsrichter: Christine Büttner (MTV Stadeln)/Jenifer Kronschnabel (TSV Lichtenau)

Wilfried Gillmeister (jwg)

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur