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Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

Hoffnung auf eine bessere Rückrunde

In Landshut nur eine Halbzeit gut

16.12.2019 | von Wilfried Gillmeister


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Vaterstetten – „Da war mehr drin“, waren sich alle Damen des Vaterstettener Handballteams mit ihrem Trainer Tobias Graf einig nach der 29:24(10:13)-Niederlage bei den Tabellendritten Landesliga von der TG Landshut. „Wir haben es in der zweiten Halbzeit versemmelt“, gab Valerie Graf zu. Sie war mit fünf Treffern noch die erfolgreichste Werferin auf Vaterstettener Seite. Jetzt geht der TSV Vaterstetten mit einen Negativkonto am Rande der Abstiegszone in die Rückrunde.

Es fing für die TSVV-Damen eigentlich vielversprechend an. 2:0 führten sie nach vier Minuten. Johanna Gernsbeck war an beiden Toren beteiligt, einmal als Assist für Jasmin Landsgesell und mit einer schönen Einzelaktion über die halbrechte Position, die sich im Verlauf noch als die Schwachstelle herausstellen sollte. Danach war erst einmal für zehn Minuten Pause, weil die Gastgeberinnen den Druck erhöhen konnten und selbst zur eigenen 6:2-Führung. Doch dann zogen die TSV-Damen endlich die Zügel an. Ausgehend von der im Tor großartig anfangenden Theresa Schwarz fand die Abwehr mehr Zugriff auf die TGL-Angriffsaktionen und vorn wurden die Aktionen zwingender. Als Sophie Vogt mit einer zweiten Welle und zwei Abräumaktionen über Linksaußen mit einem Hattrick zur 12:9 Führung der Gäste traf, war es ziemlich ruhig in der großen und gut besuchten TGL-Halle geworden.

Doch die Führung ging nach 40 Minuten verloren. Die Abwehr bekam Probleme mit dem zunehmenden Angriffsdruck der Gastgeberinnen. Der wiederum ging den Gästen verloren, In der letzten Viertelstunde diktierte das heimische Team den Verlauf. Sechs Minuten vor dem Abpfiff bekam Nicola Mayerhofer ihre dritte Zeitstrafe und sah die rote Karte. Das war beim Stand von 22:20 der letzte Moment, als die noch verbliebene Hoffnung auf den ersten Erfolg in Landshut schwand.

Tobias Graf war enttäuscht. „Wir haben das Spiel nicht auf dem Niveau der ersten Halbzeit halten können“, beklagte er die Leistungsschwankungen in der Mannschaft. Der Positionsangriff, sonst die große Stärke, blieb weitgehend zahm. „Wir bekamen nicht einen Strafwurf zugesprochen“, eine Tatsache, die auf zu zahmen Angriff schließen lässt.

Die TSVV-Damen werden in den Ferien je nach Verfügbarkeit der Halle trainieren. Jetzt darf es keinen weiteren Leistungsabfall geben. Der Lichtblick für die Rückrunde dürfte sein, dass von 13 Spielen acht in eigener Halle ausgetragen werden können. Da müssen die Punkte für den Klassenerhalt geholt werden.

Vaterstetten: Maria Obermeier, Theresa Schwarz (beide Tor), Jasmin Landsgesell (4), Christina Hoffmann (2), Lisa Maria Becker (1), Nicola Mayerhofer (3), Sara Broß (1), Johanna Gernsbeck (3), Valerie Graf (5), Sophia Vogt (4), Pauline Junghan, Lilian Müller (1)

jwg