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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!
Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

Mit höchstem Saisonsieg Anschluss ans Mittelfeld

Widerstand des Aufsteigers nach dem ersten Spieldrittel gebrochen

26.11.2019 | von Wilfried Gillmeister


Vaterstetten - Am letzten Heimspieltag des Jahres bemühten sich Vaterstettens Handballdamen um einen versöhnlichen Abschluss für die eigenen Fans, deren Wohlwollen seit dem Start in die Saison 2019/20 doch des Öfteren strapaziert wurde. Die untere Tabellenhälfte war in den Spielserien der letzten Jahre nach dem Wiederaufstieg eine Tabuzone.

Mit dem 30:18 (14:9)-Erfolg über die Aufsteigerinnen vom TSV Schwabmünchen weckten die Schützlinge von Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr immerhin die Hoffnung, noch in der Hinrunde die positive Hälfte der Landesliga Gruppe Süd erreichen zu können. Dafür verbleiben noch vier Spiele, drei davon gegen Mannschaften, die vermutlich den Rest der Saison noch mit Bemühungen um den Klassenerhalt beschäftigt sein werden.

Immerhin sorgten die TSVV-Damen neben der höchsten Torausbeute der Saison pro Spieltag (Schnitt 56 Tore pro Spiel) für eine Spieltages-Superlative. Sie schafften mit zwölf Treffern die höchste Tordifferenz. Danach sah es über lange 20 Minuten überhaupt nicht aus. Da führten die Gäste mit 7:9 Toren. Bis auf Valerie Gollnhofer (drei der sieben Treffern gingen auf ihr Konto) fiel das Vaterstettener Team durch technische und Abschlussfehler auf.

Den Wendepunkt des Spiels schaffte das Heimteam, als die im ganzen Spiel überragend haltende Sophia Hoffmann einen Strafwurf der Gäste abwehrte. Für die einen setzte diese Aktion positives Adrenalin frei, für die anderen bedeutete das den Sturz ins Bodenlose. Sieben Tore in Folge sorgten im endlich funktionierenden Sturmlauf für den Pausenstand, danach war das Spiel gelaufen. Kontinuierlicher Führungsausbau, angeführt von den Spielmacherinnen Nicola Mayerhofer und Johanna Gernsbeck und der wieder mitwirkenden Verena Taenzler, sorgte für den höchsten Saisonsieg als unmittelbare Reaktion auf die blamable Schmach in Kissing.

„Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, bekannte Tobias Graf. Dem Rückraum fehlt mit dem neuerlichen Ausfall von Sara Broß die im Mittelblock erforderliche Gefahrenbreite und die angestammten Kreisläuferinnen würden sich über mehr Erfolgserlebnisse freuen. Der Angriff braucht neben dem schnellen Spiel in die Spitze wie auch mit dem guten Positionsangriff mehr Gefahr aus dem Rückraum, weil das auch die gegnerische Abwehr für ein wirkungsvolles Kreisläuferinnenspiel öffnet.

Jetzt ist erst einmal der zweite Schritt für eine erneute Wende getan. Der erste war unterbrochen, als eine ergebnismäßige Achterbahn zur aktuellen Situation führte. „Die Mannschaft hat sich aus dem Tief selbst herausgezogen“, ist Co-Trainerin Melanie Gernsbeck zuversichtlich, bis zum Jahreswechsel das Mittelfeld erreicht zu haben.

Vaterstetten: Maria Obermeier, Sophia Hoffmann (beide Tor), Jasmin Landsgesell, Christina Hoffmann (1), Lisa-Maria Becker, Nicola Mayerhofer (3), Johanna Gernsbeck (9/7),Valerie Graf (6), Sophia Vogt (1), Paulina Junghan (3), Verena Taenzler (6), Lilian Müller (1), Johanna Bayerlein

jwg