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Teamsport vom Allerfeinsten
Männer 1

Nach fünftem Remis immer noch in der Komfortzone

TSVV-Männer sind die "Remis-Kini's"

02.04.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190310 04 s%c3%bcdb marcel h%c3%bclssiep martin kuhn jwg Marcel kommt zusammen mit Michi auf 100 Prozent Einsätze. Er rangiert mit 117 Toren auf dem zweiten Platz der Ligentabelle.

Vaterstetten – „Hätte, hätte -Fahrradkette!“ Ein Spruch, mit dem die Handballmänner des TSV Vaterstetten seit Beginn der Saison leben, zumal die Schützlinge der Trainer Thomas Eck und Michael Jäger auf vier Korsettstangen im Kernteam verzichten müssen. Roman Recknagel hat seine Sportkarriere an den Nagel gehängt, Simon Taenzler lebt und wirkt in Berlin, Ralph Liep sitzt nach Kreuzbandriss als Betreuer auf der Bank und Michael Nowara mit kompliziertem Sprunggelenks-Bänderriss daneben. Jetzt fielen zum Ende hin auch noch Niklas Stumpf und Tim Hoffmann längerfristig aus.

„Wir haben in der Saison kein einziges Mal in einer wiederholten Aufstellung spielen können, „blickt Thomas Eck zurück und billigt dem verfügbaren Kader ein Sonderlob. „Wir haben indessen 24 Spieler eingesetzt,“ zählt er auf und ist irgendwie sogar stolz darauf, mit dem verfügbaren Personal jetzt gegen Ende der Saison einen Platz in der Komfortzone der Liga zu belegen.

„Mit unserem Torso gelingt es doch oft, die Gegner zu ärgern“, kann er sich ein Schmunzeln nach dem neuerlichen 32:32 (16:16)-Remis bei HT München nicht  verkneifen. Es ist heuer bereits das fünfte Unentschieden. Damit sind die Vaterstettener die „Remis-Kini‘s“ der Saison.

Sogar ein Sieg war in Taufkirchen trotz verstärkter Gastgeber-Aufstellung möglich, denn in dem weitgehend engen Spielverlauf hatten sich die TSVV-Männer nach Treffern von Tobias Frey. Johannes Kiefl, Marcel Hülssiep und Bastian Weiper zehn Minuten vor dem Ende auf 24:29 Tore davonstehlen können. In der Schlussoffensive der Einheimischen war es dann Steffen Pilopp mit seinem letzten Führungstor und dem einen Strafwurf abwehrenden Daniel Schappert zu verdanken, dass HT München mit dem Punktverlust weiter im Abstiegskampf verhaftet bleibt. „So haben wir unserem Kreisrivalen aus Ebersberg noch helfen können“, blickt Eck über den Tellerrand. Es gibt doch immer noch positive Sichten auf ein Spiel, selbst wenn es nicht gewonnen wurde.

Vaterstetten: Michael Bähr, Daniel Schappert (beide Tor), Martin Kuhn (2), Tobias Frey (5), Paul Rieger, Francis Müller (1), Luis Neckar, Andreas Bedurke (3), Johannes Kiefl (5), Steffen Pilopp (1), Sebastian Langenhan, Marcel Hülssiep (11/4), Bastian Weiper (4/1)

Wilfried Gillmeister