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Herzlich Willkommen bei den Handballern des TSV Vaterstetten!
Teamsport vom Allerfeinsten
Damen 1

Ohne Fleiß kein Preis

Vom Trainingsspiel ins Trainingslager und dann direkt nach Herrsching zum Pokalturnier

07.09.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb img 5987 130 Teilnehmer beim Inzeller Trainigslager: das Damenteam mittendrin

Vaterstetten – Nur noch ein paar Tage bleiben den Handballdamen des TSV Vaterstetten, um sich auf die Saison 2019/20 vorzubereiten. „Wir haben gut gearbeitet“, strahlt Chefcoach Tobias Graf Zufriedenheit aus, wobei er sich in der ersten Augusthälfte von seinen Trainerkollegen Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr vertreten ließ. Zum Trainings-„Rückspiel“ kam noch einmal der SV München-Laim, immerhin Vizemeister und Konkurrent in der Landesliga, nach Vaterstetten.

Beide Teams waren dabei zwangsweise (Urlaubs- und Verletzungsausfälle) zu Experimenten gezwungen. „Das war gar nicht verkehrt“, freute sich Melanie Gernsbeck, die die A-Jugend in die Landesliga geführt hatte. „Einige von Ihnen möchte ich gelegentlich bei den Damen sehen, damit sie sich an den Unterschied gewöhnen können, was ihnen auch in der A-Jugend zugutekommen wird.“

Der TSVV hatte also gleich sechs Nachwuchsspielerinnen in der Aufstellung. Zu ähnlichem Vorgehen sahen sich auch die Gäste aus Laim gezwungen und so lautete die pragmatische Devise beider „der Jugend eine Chance“.

Thumb 190829 05 johanna gernsbeck kann auch von au%c3%9fen jwg Johanna Gernsbeck ist noch eine der jüngeren Spielerinnen, gehört zweifellos zu den Leistungsträgern: mit 101 verwandelten 7m war sie zuletzt 7m-Königin der Liga (Foto: jwg)

Die „Hausdamen“ kamen damit besser zurecht. Ohne acht Stammspielerinnen des Vorjahres und auch ohne Urlauberin Sara Bross hatte der TSVV gleich sechs Nachwuchskräfte im Aufgebot. Nach 13 Minuten führten die Graf-Schützlinge überraschend klar mit 9:3 Toren. Auf Lilli Becker (4fach vom Kreis), Nicola Mayerhofer (2) und Johanna Gernsbeck (3), alle drei in der Stamm-Erstaufstellung, war Verlass. Erfreuliche Erkenntnis in der Folge, dass die „Jungspunde“ der A-Jugend wachsendes Selbstvertrauen zeigen und sich auch zunehmend am Torreigen beteiligten. Von den insgesamt TSVV-36 Treffern steuerten sie immerhin ein Drittel bei.

Die Gäste konnten nicht annähernd ihre bekannte Spielstärke aufs Parkett bringen. 14 Treffer Tordifferenz zu Gunsten TSVV hatten aber keine Relevanz. Wichtig waren Erkenntnisse, die nun schon traditionell in der letzten Ferienwoche im bereits begonnenen Trainingslager im Inzeller Sportcamp des BLSV abgearbeitet werden. Torwarttrainer Thomas Degmeyr hofft, dass seine im Training am Sprunggelenk verletzte dritte Torfrau Sophia Hoffmann bis zum Saisonstart am 22.9. in Vaterstetten gegen Bayernliga-Absteiger MTV Ingolstadt wieder fit ist.

Aus den Bergen hinab zum Ammersee

Vom Trainingslager in Inzell geht es dann direkt nach Herrsching (Halle an der Nikolausstraße), wo die Vaterstettener Damen nach Freilos in der ersten BHV-Pokalrunde nun im Turnier mit Gastgeber und Ligenrivale TSV Herrsching, dem Aufsteiger in die Schwabener Bezirksoberliga VSC Donauwörth und dem ebenfalls Freilos ziehenden oberbayerischen Bezirksligisten TSV Milbertshofen die Aufsteigerinnen in die dritte Runde ermitteln. Formal scheint Vaterstetten für das Halbfinalspiel (14 Uhr) gegen Milbertshofen das leichtere Los gezogen zu haben. Die andere Halfinalpartie bestreitet um 12 Uhr TSV Herrsching gegen VSC Donauwörth, das in der ersten Pokalrunde immerhin gegen eine Auswahl vom stärker eingeschätzten TSV Haunstetten gewonnen hatte. Im Endspiel um 16 Uhr stehen sich dann die beiden Halbfinalsieger gegenüber.

Im zweiten Spiel gegen Laim trat Vaterstetten in folgender Aufstellung an: Theresa Schwarz, Maria Obermeier (beide Tor), Lotte Lehmann, Lisa-Maria Becker, Nicola Mayerhofer, Anastasia Mitschke, Johanna Gernsbeck, Alicia Löffler, Selena Wipper, Verena Taenzler, Paulina Junghan, Johanna Bayerlein, Liliane Müller

jwg