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Damen 1

Start in die Landesliga 2019/20

Zum Auftakt prüft TSV Vaterstetten Bayernliga-Absteiger HG Ingolstadt

21.09.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb img 6285 Ohne sie ist alles nichts: die im Sportcamp Inzell anwesenden Übungsleiter gaben den 120 anwesenden Aktiven den letzten Schliff

Vaterstetten – Nachdem die Saison der Handball-Landesliga der Frauen bereits am letzten Wochenende eröffnet wurde, steigen am Sonntag zur gewohnten Heimspielzeit um 15:30 Uhr die Vaterstettener Damen in das Karussell um Meisterschaft, Aufstieg und Abstieg. Kein geringerer Gegner als die HG aus Ingolstadt kommt in die Schulsporthalle an der Johann-Strauß-Straße.

Die Autostädterinnen sind nach 26 Spielen ohne einen Punktgewinn und einer deprimierenden negativen Tordifferenz (-317) aus Bayerns höchster Spielklasse abgestiegen, um eine Spielklasse tiefer mit Trainer Roland Kratzer und 17 Spielerinnen (davon fünf Neuzugänge) den Neuanfang zu wagen. Die Protagonistinnen des Vorjahres (Maria Häußler, Pia Dietz, Vanessa von Frankenberg ) sind weiter die Stützen. Hinzu kommt aus der Reserve Simone Jens, die beim Saison-Opening gegen Aufsteiger TSV München-Ost (27:22-Heimsieg) mit acht Toren auf sich aufmerksam machte.

Thumb 190917 d1 tsvv die neuen1 jwg Neue Gesichter sorgen für frischen Wind (vlnr): Sara, Selina, Alicia, Lilli und Lena. Dazu gehören auch Johanna, Lotte und Anastasia (Foto:jwg)

TSVV-Trainer Tobias Graf sieht die Mannschaft vom Donauufer auch neben HT München, TSV Landshut, TSV Simbach und Vorjahres-Vize SV München Laim als Favoriten an. „Die Bayernliga-Erfahrung wird dem quasi stabilen Ingolstädter Kader zugutekommen“, ist sich Graf sicher. Seinem eigenen Team traut er den Klassenerhalt zu. Das klingt nach den zwei guten Jahren mit zweiten und fünften Plätzen nach übertriebener Bescheidenheit, wird aber bei näherer Betrachtung verständlich. Die vier Stammspielerinnen Jelena Hugo, Julia Degmeyr, Antonia Junghan und Verena Taenzler werden in der kommenden Saison fehlen. Mit Verletzungen plagen sich Johanna Gernsbeck, Anna-Lena Vogel und Sophia Hoffmann. Da hilft hoffentlich das in der Vergangenheit praktizierte Erfolgsrezept mit den talentierten Jugendlichen. Johanna Bayerlein, Lotte Lehmann, Alicia Löffler, Anastasia Mitschke, Lilli Müller, Lena Neumeier und Selina Wipper wurden intensiv und viel versprechend in die Vorbereitung eingebunden. „Korsettstangen“ des Teams sind Nicola Mayerhofer, Paulina Junghan, Sophia Vogt, Lisa-Maria Becker, Christina Hoffmann und die ihr Comeback wagende Sara Bross. Die Abwehr baut dabei auf die beiden Torfrauen Maria Obermeier und Theresa Schwarz.

Die ersten vier Spiele werden für Vaterstetten richtungsweisend sein. „Nach dem Auftakt gegen Bayernliga-Absteiger Ingolstadt, den heimstarken Allgäuerinnen des SG Biesenhofen/Marktindersdorf, folgen daheim Top-Favorit HTM und auswärts die Vorjahresvierten vom TSV Simbach“, zählt Graf auf und folgert „da können wir schon mal ins Hintertreffen geraten.“ Er hofft, dass keine weiteren Ausfälle hinzukommen und die Rekonvaleszenten bald wieder eingreifen werden.

Bei aller berechtigter Zurückhaltung vor dem ersten Spieltag kommt den TSVV-Damen die diesjährige Spielansetzung gelegen. "Wir beginnen mit einem Heimspiel  und haben dann zum Finale drei Heimspiele", freut sich Co-Trainerin Melanie Gernsbeck. "Endlich können wir mal nach dem letzten Schlusspfiff übergangslos den Saisonabschluss feiern", freut sich auch Torwarttrainer Thomas Degmeyr. Ein Grund zum Feiern wird sich schon noch finden. 

jwg