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Damen 1

Vaterstetten holt beide Punkte beim Favoritenschreck

Relegationsplatz wird für TSVV-„Vögel“ wieder interessant

18.03.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190221 landshut johanna gernsbeck 1 jwg Johanna in ihrem Element: Sieben Tore aus dem Spiel und sechs verwandelte Strafwürfe machen Johanna zur "Woman of the Match"

Vaterstetten – Die Handballdamen des TSV Vaterstetten sind offensichtlich nicht nur schnell und laufstark. Sie verfügen offensichtlich auch über den langen Atem. Betrachtet man den gesamten Spielverlauf, dann ist der 26:28(13:14)-Auswärtssieg bei der bekannt heimstarken SG Biessenhofen/Marktoberdorf durchaus verdient, zumal mit Julia Degmeyr und Antonia Junghan zwei krankheitsbedingte Ausfälle zu kompensieren waren.

Es war nicht nur der starke Auftakt mit einer 0:3-Führung, der im Tor beginnenden Maria Obermeier und einer Permanentführung in der ersten Spielhälfte. “Aufs gesamte Spiel gesehen war der Erfolg verdient“, meine Co-Trainerin Melanie Gernsbeck. „Aus einem aus unserer Sicht nicht besonders gutem Spiel haben wir uns großartig herausgekämpft“. Es brauchte tatsächlich zwei Drittel der Spielzeit, ehe die TSVV-Damen Emotionen und Kreativität zeigten.

Symptomatisch dafür war ein 16:20-Rückstand, zwei eigene Zeitstrafen auf einmal mit 4:6-Unterzahl und ein dann von Maria Obermeier abgewehrter Strafwurf, der die Initialzündung zum schnellen 20:20-Ausgleich und einem nachhaltigen Endspurt auslöste. Eine überragende Rolle spielte Johanna Gernsbeck. Von den letzten zehn Toren kamen allein sechs aus ihrer Wurfhand. Erwähnenswert auch der überragende Abwehr-Innenblock mit Sophia Vogt und Jelena Hugo. Geradezu genial in der Schlussphase zeigte Verena Taenzler ihre ihr eigene Spielübersicht. Da stimmte dann auch Coach Tobias Graf in die Lobeshymnen ein: „Am Ende waren wir cleverer und glücklicher“.

Dieser Spieltag sollte den Endspurt in der Liga nicht nur auf den Abstieg bezogen noch einmal interessant machen. Den Knalleffekt lieferte der 30:28-Heimsieg von TSV Simbach über SV München Laim. Dazu müssten aber einige „Wenns“ eintreffen. Die TSVV-Damen müssten ihr Restprogramm gewinnen. Dazu gehört dann gegen Laim eine Tordifferenz von vier Treffern. Landshut muss seine Heimstärke gegen Laim beweisen und die enteilten „Forsties“ aus Ebersberg gewinnen ihr letztes Heimspiel ebenfalls. Nur in diesem Fall könnten Vaterstettens „Vögel“ die Vizemeisterschaft wiederholen und in der Relegation einen erneuten Bayernliga-Anlauf nehmen. 

Vaterstetten: Maria Obermeier, Sophia Hoffmann (beide Tor), Christina Hoffmann (1), Jelena Hugo (1) Lisa-Maria Becker (2), Nicola Mayerhofer (4),Johanna Gernsbeck (13/6), Anna-Lena Vogel, Selina Wipper, Sophia Vogt, Paulina Junghan (1), Verena Taenzler(3)

Verwarnungen: SGBM 3, TSVV 3
Zeitstrafen: SGBM 5, TSVV 3
Strafwürfe: SGBM 4/davon 2 verwandelt, TSVV 8/6
Schiedsrichter: Theresa Prinz / Danny Uhlmann (beide SG Süd/Blumenau)

jwg

Mit freundlicher Genehmigung der Ebersberger Zeitung / Münchener Merkur