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Damen 1

Zweites Heimspiel in neuen Jahr auch gleich ein zweiter Erfolg?

Landshut kommt zum Topspiel des Spieltages nach Vaterstetten

02.02.2019 | von Wilfried Gillmeister


Thumb 190127 tsvv team gg herrsching jwg So strahlen wollen die TSVV-Vögel auch nach dem zweiten Rückrundenspiel

Vaterstetten – Bezüglich Angriffsfreude hat man den Handballdamen des TSV Vaterstetten im Rückrundenauftakt der Landesliga-Süd die sechswöchige Spielpause nicht angesehen. 39 Tore gegen TSV Herrsching, die Aufsteigerinnen haben in dieser Saison noch nie so viele Treffer kassiert, sind für das Trainertrio Tobias Graf, Melanie Gernsbeck und Thomas Degmeyr Saison-Bestausbeute gewesen.

Eines scheint aber ziemlich wahrscheinlich. Wenn am Sonntag die TG Landshut als Tabellendritter nach Vaterstetten kommt (Beginn 15:30 Uhr), dann ist nicht mit einem Torfestival (von mehr als einem Tor pro Minute) von 68 Treffern im Spiel zu rechnen. Die Niederbayerinnen haben den TSVV-Damen im Hinspiel früh den Hoffnungszahn gezogen, die Vizemeisterschaft des Vorjahres wiederholen zu können. Selbst die Möglichkeit, den dritten Platz erreichen zu können, gelingt wohl nur, wenn die Vaterstettener „Vögel“ Revanche für die ernüchternde 26:19-Niederlage im Hinspiel nehmen können.
Allein dieses Ergebnis macht Vaterstetten trotz ausgeprägter Heimstärke nicht zum Favoriten. Die Landshuterinnen sind mit nur vier Minuspunkten Abstand einzig auf Tuchfühlung mit den Topteams aus Laim und Ebersberg. Das Mittelfeld beginnt auf Rang 4 mit Vaterstetten (8 Punkte Abstand). Die Mannschaft von TGL-Trainer Ralf Forster hat zwar im Schnitt fünf Tore weniger als die TSVV-Werferinnen erzielt, verfügt aber gleich hinter den Forsties aus Ebersberg über die zweitbeste Abwehr.
Lichtblicke beim TSVV sind natürlich da. Die Rückkehr von Jelena Hugo nach einjähriger Zwangspause (Kreuzbandriss) war erfolgreich und mit etwas mehr Praxis wird sie wieder bestens ins Spielsystem hineinfinden. Der Knoten bei Torhüterin Sophia Hoffmann scheint nach viermonatiger Eingewöhnung ebenfalls geplatzt. Was die jüngere Schwester von Christina Hoffmann gegen Herrsching abwehrte, war in der ersten Spielhälfte mit 54 Prozent Abwehr hervorragend. Da hat wohl auch-Torwarttrainer Thomas Degmeyr gute Arbeit geleistet und jetzt die Qual der Wahl bei drei Torfrauen. Da die Nachwuchsspielerinnen Trainingsdefizite haben, stehen zusätzlich mit Maria Obermeier und Theresa Schwatz gegenwärtig alle drei TSVV-Torfrauen im Spielprotokoll.
Landshut kommt mit der Empfehlung von fünf Siegen in Folge und einer starken Auswärtsbilanz nach Vaterstetten. Doch Bange machen gilt nicht. „Der Respekt vor den Gegnerinnen läßt uns aber nicht wie das Kaninchen vor der Schlange zittern“, hält Coach Graf selbstbewusst dagegen. „Wir hatten kurz vor Weihnachten Tabellenführer Laim in deren Halle am Rand einer Niederlage, da brauchen wir uns vor den sympathischen Niederbayerinnen nicht zu verstecken.“
jwg