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Männer 1

Zweites Lokalderby auch mit Gastgebersieg

Jäger: "Mit 17 Toren kannst du kein Spiel gewinnen"

15.04.2019 | von Wilfried Gillmeister


Anzing/Vaterstetten – Das Freitagstraining der Handballmänner vom TSV Vaterstetten brachte es auf den Tisch. Im Kreisderby der Bezirksoberliga bei der nun wieder als Bayernliga-Reserve des SV Anzing würden die Schützlinge von Thomas Eck und Michael Jäger im vorletzten und 21. Saisonspiel das 21. Mal wieder in unterschiedlicher Aufstellung antreten. Diesmal musste auch im Rückraum improvisiert werden, denn auf der „Königsposition“ (halblinks) fehlte nach dem schon mehrwöchigen Ausfall von Tim Hoffmann nun auch Tobias Frey. Beide haben mit zusammen 110 Toren maßgeblichen Anteil an der Angriffswirkung der TSVV-Männer.

Damit nicht genug: Martin Kuhn wie auch Johannes Kiefl traten verletzungsbedingt mit angezogener Bremse an. Im Gegensatz dazu konnten sich die Gastgeber mit Leihgaben ihrer zuvor meisterreifen Ersten mit Jonas Kiefer, Florian Zirnbauer und Tobias Kain (Zweitspielrecht) verstärken. Das Ergebnis mit 21:17 (13:7) Toren für die Einheimischen spiegelte wider, dass der TSVV-Angriff gegen die beste Abwehr der Liga einfach zu dünn besetzt war. „Wir haben mit unseren Torleuten Michael Bähr und Daniel Schappert auch eine gute Abwehr (red. Anm.: die zweitbeste hinter den Ortsnachbarn), da sind die 21 Gegentore sogar deutlich unter unserem Durchschnitt“, erklärte Michael Jäger nach dem Spiel,“ doch sind 17 Tore im Angriff einfach zu wenig, um so ein Spiel zu gewinnen“. Zu allem Überfluss zog sich Niklas Stumpf im Spiel eine Handverletzung zu.

Die TSVV-Männer kamen zwar wacher ins Spiel, führten sogar schnell mit 2:0 Toren. Die Anzinger hatten noch nicht vom Feiermodus aus dem Vorspiel umgestellt. Doch bald diktierten die „Löwen“ das Spiel. Die Schiedsrichter Marino Balogh und Florian Nerl hatten alles bestens im Griff, verteilten hüben wie drüben die Karten (eine rote sogar für Anzings Zirnbauer). Zeitstrafen und Strafwürfe. Dass die TSVV-Männer sogar einmal mit zehn Toren in Rückstand gerieten, ist der Angriffsflaute zuzuordnen. „Wir waren heute über außen eigentlich nicht präsent, und kassierten billige Tore“, pflichtete Thomas Eck bei und „eigentlich haben wir nur in der letzten Viertelstunde Handball gespielt“. Da konnte das Ergebnis noch ein wenig geschönt werden.

Mit einem Schmunzeln beschrieb Eck dann noch die Ligensituation: „Da haben wir doch den Druck der Vizemeisterschaft für die nächste Saison galant an Anzing weitergegeben“. Den „Schmerz“ über die Niederlage milderte noch Torhüter Michael Bähr mit seiner Feststellung, dass „wir den direkten Vergleich aus beiden Spielen sogar gewonnen haben“. Also verließen nur Sieger das Spielfeld der Vincenz Fröschl-Halle.

 

Anzing II: Simon Scharder, Matteo Czeslik, Felix Mögel (alle Tor), Christopher Tweedale,(1), Simon Feist (4),Tobias Kain (3), Tobias Meyer (1), Jonas Kiefel, Jakob Rappold, Florian Ehrensdorfer (3), Felix Huber (4), Florian Zirnbauer (4), Michael Bierle, Marco Beffa (1) 

Vaterstetten: Michael Bähr, Daniel Schappert (beide Tor), Moritz Malecki (3), Francis Müller, Martin Kuhn (1), Niklas Stumpf (1), Luis Neckar, Bastian Weiper (2), Sebastian Langenhan, Andreas Bedurke, Johannes Kiefl (3), Michael Nowara, Marcel Hülssiep (5/2), Tobias Maier (2)

Verwarnungen: SVA II 2, TSVV 3

Zeitstrafen: SVA II 5, TSVV 3

Roto Karte: SVA II 1

Strafwürfe: SVA II 4/davon 3 verwandelt, TSVV 3/2

Schiedsrichter: Marino Balogh/Florian Nerl (beide FC Bayern)

jwg